Wie Öko sind Golfplätze?

Wie Öko sind Golfplätze?

Die Welt erlebt gerade nicht nur eine Krise, über allem steht die Klimakrise. Oft wird darauf verwiesen, dass Golfplätze so wenig nachhaltig sind. Das stimmt aber so nicht.

Lange Zeit galt der Golfsport als nicht nachhaltig verschrien, viele wollten Golfplätze wie in den USA. In Österreich und Deutschland aber punkten die Golfplätze mit der Natur, in der sie eingebettet sind – das führt auch dazu, dass viele Klubs die Gegend naturbelassen halten wollen, Roughs sind Futterwiesen für Insekten und Vögel, kleine Wälder sind Rückzugsort für Säugetiere und nur ein kleiner Teil der Golfplatzflächen muss akkurat gehalten werden; viele setzten auch hier auf den Verzicht auf Pestizide. Das können Monokulturen rund um Golfplätze oder Parkplätze nicht bieten, Pestizideinsatz im Privatgarten ist auch kein kleines Problem.

Gegenargumente

Natürlich muss man keinen Golfplatz in die Wüste bauen wie es außerhalb Europas der Fall ist. Das zieht Grundwasser ab.Oder man macht es wie auf La Gomera, wo Meerwasser inklusive Aufbereitungsanlage kein Trinkwasser verbraucht. Freilich wird auch Schindluder getrieben in so manchem Land, das Nachhaltigkeit nicht genau nimmt. Das betrifft dann aber leider nicht nur die Golfplätze. Selbiges gilt für das Argument, man würde um die halbe Welt fliegen, nur um Golf zu spielen. Das mag schon auf den einen oder anderen Golfer zutreffen, aber jeder weiß aus dem Privatbereich, dass sehr viele Menschen das tun, ohne ein Green zu betreten.


Bildnachweis: Getty Images.

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