Wichtiger Topplatz

Wichtiger Topplatz

Esther Henseleit schafft bei der Portland Classic Rang drei und sammelt somit wichtige Punkte in Sachen Klassenerhalt.

Esther Henseleit hat bei der Portland Classic im Columbia Edgewater Country Club ihr bisher bestes Ergebnis auf der LPGA Tour überhaupt erreicht. Auf der European Tour konnte sie schon zwei Mal gewinnen, nun war sie nah an einem Sieg dran, wurde am Ende geteilte Dritte. „Das habe ich nach dem gestrigen Tag auch erwartet“, erklärte Henseleit nach dem Turnier. „Es gab so viele Spielerinnen, die um den Sieg mitgespielt haben, also wusste ich, dass ich einen niedrigen Score brauche. Ich habe zwar auf die Leaderboards geschaut, aber es ging alles so schnell, also habe ich versucht, mich zu konzentrieren. Ich habe mich sehr gut geschlagen. Ich habe bis zum letzten Loch um den Sieg gekämpft, also bin ich sehr zufrieden.“ Bereits letztes Jahr hatte sie das Turnier unter den besten Fünf beendet, am Finalsonntag spielte sie sich zwischenzeitlich sogar an die Spitze des Feldes. Den Sieg holte sich Andrea Lee. Sie sicherte sich in Portland ihren ersten Titel auf der LPGA Tour. Die Amerikanerin gewann nach einer 66 im Finale und einem Gesamtergebnis von 19 unter Par einen Schlag vor Daniela Darquea aus Ecuador. Henseleit teilt den dritten Rang mit Narin An, Hannah Green, Ayaka Furue und Lilia Vu.

Top 100

Zurück zu Henseleit. Die Deutsche brauchte dieses Topergebnis. Sie verbessert sich im Race to the CME Globe, der Saisonwertung der LPGA Tour, vom 102. auf den 78. Rang. Die besten 100 behalten am Ende ihre Spielberechtigung für die kommende Saison, die Top 60 qualifizieren sich für das Saisonfinale in Florida. Dazu die Golferin: „Ich bin wirklich zufrieden damit, wie ich gespielt habe.“ Isi Gabsa beendete das Turnier mit 69 Schlägen und einem Ergebnis von sieben unter Par als geteilte 31. Caroline Masson, die vor zwei Wochen mit Platz drei bei der Dana Open ebenfalls ihr bestes Saisonergebnis einspielen konnte, hatte den Cut verpasst. 

Auch Wolf Top

Ein tolles Ergebnis schaffte auch die Österreicherin Christine Wolf bei den Lacoste Ladies Open De France. Während sich Emma Spitz nach dem gelungenen Start in die Profikarriere erstmals eine Pause gönnte, wollte Christine Wolf bei den Lacoste Ladies Open De France im Golfclub Barrière in Deauville den Erfolgslauf der letzten Wochen fortsetzen. Und das gelang ihr. Wolf spielte stark und konnte sich am Schlusstag den geteilten sechsten Rang holen. Den Sieg wiederum holte sich Ines Laklalech aus Marokko. Leonie Harm schaffte mit Platz acht ebenfalls ein Topergebnis. Sophie Witt (30.) hatte den Cut auch geschafft, an diesem gescheitert waren Helen Tamy Kreuzer, Leticia Ras-Anderica, Laura Fünfstück, Verena Gimmy und auch Landsfrau Karolin Lampert. 


Bildnachweis: © Sportcom/Getty Images.

Georg Sander
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