Wertvoll

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Die Euram Bank engagiert sich im Golf. Warum, erklärt Vorstandsvorsitzender Manfred Huber.

Die Euram Bank ist eine unabhängige österreichische Privatbank, die sich zu hundert Prozent im Besitz des Managements und privater Investoren befindet. Die Bank bietet maßgeschneiderte Lösungen für vermögende öster­reichische und internationale Privatkunden, Family-Offices, Familienunternehmen und institutionelle Kunden. Im Golfsport ist der Name mehr als nur bekannt. Kernpunkt des Sponsorings im Golfsport ist das Euram­ Bank Open, das seit 2013 im Golfclub Adamstal in der Ramsau stattfindet und im Regelfall zur Challenge Tour zählt, einzig im Pandemiejahr 2020 wurde es auch für die ­European Tour ausgetragen. Über das Engagement der Bank hat sich Golf Week mit Manfred Huber unterhalten. Er war 1999 Mitbegründer der ­Euram Bank und hat nach vielen Jahren in der Finanz­industrie mit der Gründung der Euram Bank den konsequenten Schritt in die unternehmerische Unabhängigkeit gesetzt.

Golf Week: Warum passen Golf, Golfsponsoring und eine Bank gut zusammen?

Manfred Huber: Es passt mehr zusammen, als man vielleicht denkt, vor allem wenn es um Beständigkeit und Partnerschaft geht. Im Bereich Golfsponsoring sind wir seit mehr als 10 Jahren aktiv und stehen unseren Partnern konstant und verlässlich zur Seite, besonders dann, wenn die Zeiten herausfordernd sind. Diese wertschätzende Partnerschaft leben wir seit über 20 Jahren in der Euram Bank und werden mit dem langjährigen Vertrauen unserer Kunden und unserer Mitarbeiter belohnt.

Die Euram Bank und Golf passen einfach sehr gut zusammen.

 

Golf Week: Was kann man noch vergleichen?

Huber: Für mich als Unternehmer gibt es weitere Parallelen zwischen dem Golfspiel und den Herausforderungen, denen sich Banken heute stellen müssen. Risikokontrolle ist das A und O, eine risikoadjustierte Geschäftspolitik lässt sich schon mit einem gut getimten Course-Management am Platz vergleichen. Ich muss wissen, was ich kann und was nicht, und muss trotz strikter Disziplin flexibel sein und Chancen nutzen.

Golf Week: Wo reiht sich Golf allgemein im Sponsoring-Paket ein?

Huber: Die Leidenschaft für den Sport ist sicher unverkennbar, es nimmt in unseren regelmäßigen Sponsoring-Aktivitäten daher einen sehr großen Platz ein. Zusätzlich unterstützen wir jedes Jahr in Abstimmung mit unseren Mitarbeitern Organisationen, die uns alle durch ihren Einsatz und ihre Werte beeindruckt haben.  Unser Sponsoring im Golf-Bereich gilt der European Challenge Tour und einer Golf-Proette und einem Golf-Pro direkt sowie der Ski- und Golfmittelschule Lilienfeld mit unseren Beiträgen zum Schulbetrieb und zu den Schulveranstaltungen. Was mir persönlich am Herzen liegt, sind die Nachwuchsförderung und das Engagement für junge Sportlerinnen und Sportler, die große Träume haben und hochmotiviert ihre Ziele verfolgen. 

Golf Week: Was ist aus Ihrer Sicht das Spezielle am Golfsport?

Huber: Ich genieße es, beim Spiel meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und durchatmen zu dürfen. Zum Golfen nehme ich mir persönlich Zeit, das passiert nicht schnell mal zwischendurch, und ich verbringe Zeit mit Freunden und Geschäftspartnern. Der Ehrgeiz spielt selbstverständlich auch mit und immer auch die Demut, denn dem Besserwerden ist ja beim Golf bekanntlich kein Limit gesetzt. 

Manfred Huber spielt selbstverständlich auch selber gerne Golf!

 

Golf Week: ProAm-Turnier und Challenge bzw. 2020 European- Tour-Event: Welchen Stellenwert haben die beiden Turniere?

Huber: Das ProAm vor dem Turnier ist eine liebgewonnene Tradition geworden, die jedes Jahr von unseren Kunden und Geschäftspartnern sehr geschätzt wird. Es ist eine super Gelegenheit, einen schönen Tag mit interessanten Menschen zu verbringen, die eine oder andere spannende Idee zu entwickeln und in den Genuss zu kommen, mit einem Top-Golfer zu spielen. Da tritt das Geschäftliche schnell in den Hintergrund, und die Lebensfreude und der Genuss leben hoch. 

Golf Week: Wird das Sponsoring in Zukunft noch ausgebaut werden, oder bleiben Sie beim bestehenden?

Huber: Das Challenge-Tour-Turnier in Adamstal wird weiterhin unser Fokus sein, weil wir hiermit jene unterstützen können, die noch auf dem Weg sind und noch nicht aus dem Vollen schöpfen können. Die European Tour im durch Corona beeinträchtigten Vorjahr war ganz klar ein Highlight und ein Erlebnis, wir planen derzeit aber kein weiteres Sponsoring im Rahmen dieser Tour.

Golf Week: Was war persönlich Ihr liebster Golfmoment?

Huber: Die Idee, eine Mittelschule mit Golfschwerpunkt zu etablieren und Partner zu finden, war ambitioniert, innovativ und mutig. Daraus wurde mit dem großen Einsatz aller Beteiligten ein erfolgreiches und nachhaltiges Schul- und Sportkonzept. Mein persönlich liebster Moment war, als ich dabei war, wie es die ersten Absolventen vor zwei Jahren voll Stolz in den ersten Flight der Herrenmannschaft geschafft haben. 

Golf Week: Was erwarten Sie in den nächsten Jahren vom österreichischen Golfsport?

Huber: Ich erwarte sehr viel in den kommenden Jahren. Die Ausbildung ist sehr gut und wird durch internatio­nale ­Weiterbildung ergänzt. Es gibt einige junge, aufstrebende Spieler, ich denke da stellvertretend aus ­dieser Gruppe z.B. an Niklas Regner, Maximilian Steinlechner oder Katharina Mühlbauer, wo sich das Talent mit einer ­beeindruckenden Persönlichkeit vereint und wir uns auf tolle Leistungen freuen dürfen.


Bildnachweis: © Sabine Klimpt.

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