The Winner Takes It All

The Winner Takes It All

Der große Spieler des Wochenendes und der Saison heißt Collin Morikawa. Er gewinnt mit drei Schlägen Vorsprung die „DP World Tour Championship“ und damit auch das „Race to Dubai“.

Vergangenes Wochenende hieß es für die Spieler der European Tour noch einmal alles zu geben. Gespielt wurde nicht nur um den Titel bei der „DP World Tour Championship“ im Jumeirah Golf Estates in Dubai, sondern auch um die Jahreswertung der European Tour, das „Race to Dubai“.

Race to Dubai

Insgesamt wurden 42 Turniere in 23 verschiedenen Ländern gespielt. Der Ranglisten Erster, Collin Morikawa, ging dabei 10-mal an den Start. Dreimal holte er den Sieg und weitere zweimal landete er in den Top-Ten. Darunter befindet sich ein Sieg bei den „Open Championship“ und ein geteilter vierter Platz bei den „U.S. Open“. Diese Leistung ist herausragend und brachte Morikawa auf den zweiten Platz der Weltrangliste. Das amerikanische Golf-Talent schaffte dies bereits in seinen jüngsten Jahren – er ist aktuell 24 Jahre alt. Auf dem zweiten Platz der Rangliste reihte sich sein Landsmann Billy Horschel ein, vor dem Spanier Jon Rahm, vor dem Engländer Matt Fitzpatrick und vor dem Engländer Tyrrell Hatton. Jeder dieser großen Namen konnte zumindest einen Titel während der Saison 2021 holen.

Heimische Golf-Sterne wie Wiesberger, Kaymer etc. sind ebenfalls im „Race to Dubai“ zu finden. Bernd Wiesberger fiel aufgrund keiner soliden Leistung beim Final-Turnier aus den Top-Ten und landete schlussendlich auf dem 13. Rang. Matthias Schwab wechselte erst vor kurzem auf die PGA-Tour – landete trotz allem auf dem 67. Platz. Im deutschen Lager sieht es ähnlich aus – Martin Kaymer auf Rang 49, Maximilian Kieffer auf Rang 52 der Jahreswertung. Eines steht fest, da gibt es jede Menge Luft nach oben.

 

DP World Tour Championship

Jedes Jahr aufs Neue begeistern die spektakulären Aufnahmen beim Final-Turnier in Dubai. Ausgezeichnete Platzverhältnisse und die außergewöhnliche Skyline lassen Golfer gespannt vor dem Fernseher Platz nehmen. Mit Runden von 68, 68, 69 und 66 – gesamt 17 unter Par – konnte Collin Morikawa mit 3 Schlägen Vorsprung das Turnier gewinnen und ein Preisgeld in der Höhe von 2,64 Millionen einkassieren. Seine stärksten Verfolger auf Platz zwei sind der Schwede Alexander Björk und der Engländer Matt Fitzpatrick. Beide bekommen einen Check in der Höhe von 776.886 Euro. Von Spielern aus dem deutschsprachigen Raum ist unter den Top-30 keiner zu finden. Martin Kaymer erbrachte die beste Leistung und landete mit sechs unter Par auf dem geteilten 32. Platz.

 


Bildnachweis: Getty Images.

Jan Kienbichl
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