Sechs Jahre danach

Sechs Jahre danach

2016 gewann Brooke Henderson ihr erstes Major. Nun konnte sie ihren elften LPGA-Titelgewinn verbuchen.

Auf den Tag genau sechs Jahre, seit sie ihren ersten großen Titel bei der KPMG Women’s PGA Championship 2016 errungen hat, holte sich Brooke Henderson beim ShopRite LPGA Classic Presented by Acer ihren elften LPGA Tour-Titel. „Ich dachte eigentlich, ich wäre zu weit zurück“, sagte Henderson, die als 29. Spieler in der Tour-Geschichte mindestens neun Millionen Dollar verdiente, nun kamen 262.500 US-Dollar mit nach Hause. „Ich liebe es, wenn ich mit meinen Eltern und meiner Schwester gewinnen kann. Das macht den Sieg zu etwas ganz Besonderem.“ Henderson, die am Sonntag jedes Fairway und 16 von 18 Grüns traf, lieferte sich mit Lindsey Weaver-Wright  einen harten Fight: „Ich hatte offensichtlich nur eine Chance, also habe ich es einfach versucht und probiert, wirklich solide Schläge zu treffen.“ 

Lindsey großartig

Die Bogey-freie Schlussrunde mit 64 Schlägen brachte den Sieg.  Nach dem Playoff-Sieg streute sie auch ihrer Gegnerin Rosen: „Lindsey hat großartig gespielt. Ich habe einiges an Arbeit investiert und meine Mutter ist auch hier. Allein ihre Unterstützung in schwierigen und guten Zeiten ist einfach unglaublich.“ Jodi Ewart Shadoff wurde Solo-Dritte hinter Weaver-Wright mit -11 Gesamtwertung, nachdem sie am zweiten Tag in Folge eine 67 geschossen hatte. Es ist ihr bestes Ergebnis auf der Tour seit den Dana Open 2020, als sie mit einem Unentschieden den zweiten Platz belegte. Lydia Ko wurde Vierte mit Albane Valenzuela, die um den ersten Schweizer Sieger auf der LPGA Tour kämpfte. Beide Spieler erzielten 4 unter 67, wobei Ko sechs Birdies und zwei Bogeys schaffte und Valenzuela einen Tag ohne Bogeys mit vier Birdies verzeichnete. 

Top-30-Deutsche

Isi Gabsa sorgte auf der LPGA Tour für Aufsehen. Nach Tag eins lag die Spielerin des National Team Germany mit 74 Schlägen ziemlich abgeschlagen, zauberte dann aber eine 64 (-7) auf den Platz. Die beste Runde des Tages wurde mit einen Sprung von T109 auf T14 belohnt. „Ich wollte einfach nur geduldig bleiben und mir ein paar Birdie-Chancen geben“, kommentierte die 27-Jährige ihre Taktik für den Tag. Die Finalrunde ging Gabsa mit 72 Schlägen und beendete das Turnier auf Rang 29. 

Besser lief es für Caroline Masson, sie belegte in Galloway mit 68, 71 und 70 Schlägen den 25. Platz. Weitere Deutsche waren bei diesem Event der LPGA nicht am Start gewesen.

Isi Gabsa gelang eine ausgezeichnete 64er-Runde.

 


Bildnachweis: © Sportcom/Getty Images, Getty Images.

Georg Sander
Letzte Artikel von Georg Sander (Alle anzeigen)
.