Rekord Japaner

Rekord Japaner

Hideki Matsuyama gewinnt das WGC Bridgestone Invitational in Akron dank atemberaubenden Platzrekords in der Finalrunde.

Golf ist ein seltsames, manchmal unerklärliches Spiel. Das mag sich auch Hideki Matsuyama am Finalsonntag des WGC-Bridgestone Invitational in Akron/Ohio gedacht haben. Zunächst traf er auf der Drivingrange keinen Ball wie gewünscht, dann ging er verunsichert auf den Platz, stellte aber dennoch mit 61 Schlägen den Platzrekord auf dem South Course (Par 70) im Firestone Country Club ein und gewann das Turnier mit fünf Schlägen Vorsprung. Mit dem Sieg übernahm er die Führung in der FedEx-Cup-Wertung .

Galavorstellung

Matsuyama verwies mit 264 Schlägen (-16) den Amerikaner Zach Johnson klar auf Rang zwei, der nach einer 68er-Runde 269 Schläge aufwiesen konnte. Johnsons Landsmann Charley Hoffman spielte sich mit einer 66 und 270 Schlägen auf Rang drei. Rory McIlroy kam im ersten Turnier nach der Trennung von JP Fitzgerald mit seinem neuen Caddie Harry Diamond auf Platz fünf (-9). Open-Champion Jordan Spieth spielte eigenen Angaben zufolge besser, als es sein geteilter 13. Platz vermuten lässt. Matsuyama dagegen war die eigene Vorstellung auch nach dem Sieg noch nicht ganz geheuer: „Ihr macht euch keine Vorstellung, wie ich mich auf der Range eingeschlagen habe. Die ersten guten Schläge habe ich auf der Runde gemacht, vorher war es eine Katastrophe. Ich war auch auf der Runde die ganze Zeit über nervös,da ich mir nicht sicher war, ob ich mich auf meinen Schwung verlassen konnte“, so der 25-jährige Sieger.

Eagle als Auslöser

Der Japaner war mit zwei Schlägen Rückstand auf Zach Johnson und Thomas Pieters in den Sonntag gestartet, bekam aber bereits am zweiten Loch einen mächtigen Motivationsschub, als er aus mehr als 20 Metern an der Par-5-Bahn zum Eagle einchippte. Beflügelt von diesem Erfolgsschlag spielte er groß auf und machte mit sieben weiteren Birdies die Finalrunde zu einer One-Man-Show. Drei davon spielte er auf den Schlusslöchern, als es darum ging, den von Tiger Woods, Sergio Garcia und José Maria Olazàbal aufgestellten Platzrekord einzustellen.

Vorbild Tiger Woods

„Ich habe mit Tiger vor vier Jahren gespielt, als ihm seine 61 gelang. Vorher hätte ich nicht gedacht, dass so ein Score auf diesem Platz möglich ist. Aber dadurch wusste ich, dass ich zum Rekord noch drei Birdies auf den Löchern 16, 17 und 18 brauche“, sagte Matsuyama. Es war sein zweiter WGC-Titel und dritter Turniersieg auf der PGA Tour in dieser Saison. „Wenn Hideki in Fahrt ist, dann gibt er nur noch Vollgas. Sehr beeindruckend, wie er die letzten 18 Monate gespielt hat“, lobte Rory McIlroy.

Major-Anwärter

Vergangenen Herbst hatte Matsuyama von sechs Turnieren vier gewonnen, darunter auch das HBSC Champions, ebenfalls ein Turnier der WGC-Serie. Bei den anderen beiden wurde er Zweiter. Er gilt als kompletter Spieler, kraftvoll, mit sehr gutem Schwung und auch nervenstark – beste Voraussetzungen, als erster Japaner einen Major-Sieg zu erreichen. Vielleicht schon bei der PGA Championship am zweiten Augustwochenende, wo er als einer der Favoriten startet. „Hoffentlich sind die Erwartungen an mich nicht zu hoch. Ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir, um ein Major zu gewinnen.“

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