Positive Corona-Tests stellen Touren vor Probleme

Positive Corona-Tests stellen Touren vor Probleme

Das Sicherheitskonzept der PGA-Tour hinsichtlich des Corona-Virus beziehungsweise der Testungen auf eine Infektion mit Covid-19 scheint die eine oder andere Lücke zu haben.

So wurde etwa Chad Campbell vor dem am kommenden Wochenende stattfindenden Rocket Mortage Classic positiv getestet. Hinzu kommen neben Nich Watney noch Denny McCarthy, Dylan Frittelli und am Montag Harris English. Campbell sagt, dass er asymptomatisch sei und er das Tour-Protokoll – Isolation – unterstütze. Auf der Korn Ferry Tour, 247 Spieler wurden seit der Rückkehr der Tour Mitte Juni getestet, wurden vor dem TPC Colorado Championship Brandon Wu, Taylor Montgomery und Jonathan Hodge aus dem Feld genommen. Deren Präsident Alex Baldwin meint in einem offiziellen Statement: „Diese positiven Testergebnisse erinnern uns deutlich daran, dass wir alle weiterhin wachsam sein müssen. Wir werden unseren Gesundheits- und Sicherheitsplans für alle Mitgliedsgruppen weiter stärken und diejenigen, die positiv auf COVID-19 getestete werden, voll unterstützen.“

Kritik am Konzept?

Doch mit diesem Konzept sind nicht alle einverstanden. Klar, die Touren haben das Problem, dass die USA besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen sind, ein gutes Sicherheits- und Hygienekonzept war aber Voraussetzung für eine Fortsetzung. Nachdem nun schon einige Spieler positiv getestet wurden, muss die Tour wohl nachschräfen. Das hat man bereits vor den neuen Tests gemacht. Seit der Rocket Mortage Classic wurden die Sicherheitsstandards noch einmal erhöht, wer noch auf einen Test wartet, darf beispielsweise nicht üben. Vielleicht liegen die vermehrten Fälle aber auch am erhöhten Testvolumen. Nun werden auch jene, die mit dem Charter anreisen getestet. Es wird sich nun weisen, was weiterhin passieren wird, ob die Fallzahlen hoch gehen. Bislang gab es mehr als 3.000 Tests und eine Hand voll Fälle.


Bildnachweis: Getty Images.

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