Nemecz und Schneider im Stechen geschlagen

Nemecz und Schneider im Stechen geschlagen

Toller Erfolg für Lukas Nemecz und Marcel Schneider: Sie schaffen es beim Hopps Open de Provence ins Stechen. Sieger wurde Alfie Plant.

Nach vier Spieltagen lagen beim Hopps Open de Provence mit dem Österreicher Lukas Nemecs, dem Deutsche Marcel Schneider und dem Engländer Alfie Plant gleich drei Spieler gleich auf. Nemecz spielte zwei bärenstarke Runden zu Beginn, machte dann ein paar Fehler. Der Deutsche Marcel Schneider profitierte davon. Der führende nach drei Runden, Nemecz, kam mit eins über Par ins Clubhaus und verspielte seinen kleinen Vorsprung und rettete sich doch mit Back-to-Back-Birdies an der 17 und 18 ins Stechen. Noch krasser Ugo Coussard. Der Franzose hätte auch gute Chancen auf das Finale gehabt, produzierte aber einen Doppelbogey-Bogey und fiel aus dem Titelrennen raus. Alfie Plant erspielte sich mit Birdies auf den Löchern 16 und 17 die Teilnahme am Stechen.

Erfolg, Erfolg, Erfolg

Gespielt wurde das Playoff auf Loch 18, Plant schlug zwar schlechter ab als die Konkurrenz, aber er spielte einen Birdie und holte den Sieg. Entsprechend groß der Jubel: „Ich glaube, ich habe es noch nicht so richtig begriffen, aber ich bin überglücklich.“ Der knapp geschlagene Österreicher gab zu Protokoll: “Natürlich war die Ausgangslage ausgezeichnet und ich wollte gewinnen, aber ich trauere dem Sieg keine Sekunde nach. Denn mit diesem zweiten Platz ist es quasi unmöglich, dass ich mein großes Saisonziel noch verpasse: die Spielberechtigung auf der European Tour für die kommende Saison.”

Neben Schneider und Nemecs gab es aber noch einige Erfolge beim Turnier zu vermelden: Aus schwarz-rot-goldener Sicht etwa landeten Hurly Long und Max Rottluff auf dem geteilten achten Rang. Yannick Paul mit nur einem Schlag Rückstand auf dem elften. Christian Braeunig (T20) und Dominic Foos (T27) runden das gute deutsche Ergebnis ab. Der Österreicher Niklas Regner katapultiert sich mit einer 3 unter Par-Runde am dritten Spieltag auf den geteilten 7. Rang. Die Finalrunde des Steirers war eher eine Achterbahnfahrt. Ein Doppelbogey und vier Bogeys stehen vier Birdies gegenüber und resultieren in gesamt 2 über Par. Mit 9 unter Par platziert sich der Neo-Pro am geteilten 20. Rang.


Bildnachweis: Getty Images.

Georg Sander
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