München, die Weltstadt mit Herz

München, die Weltstadt mit Herz

Mit Herz vor allem für Golf-Fans. Über 50 (!) Clubs liegen im Einzugsbereich, ein paar hervorzuheben fällt schwer. Schließlich sind die Clubs so unterschiedlich wie die Stadt selbst. Denn die bayerische Landeshauptstadt ist so vielfältig, dass man nie genau weiß, ob man sich in einer Metropole oder in einem Millionendorf aufhält. Mal präsentiert sich die Stadt als prunkvoll gestylte Weltstadt, mal bietet sie beschauliche weiß-blaue Gemütlichkeit.

 

Tag 1

Drei Tage sind kurz, also nichts wie rein in den Trubel.

Der erste Tag steht voll und ganz im Zeichen der „Must do’s“. Hierzu zählen die Wahrzeichen der Stadt, der Marienplatz mit dem historischen Rathaus und seinem Glockenspiel und die barocke Münchener Frauenkirche mit ihren charakteristischen zwei Zwiebeltürmen. Weiter geht’s zum größten und ältesten Markt (seit 1807), dem Viktualienmarkt (Achtung Insider – er wird mit F am Anfang ausgesprochen!), hier gibt es für alle Gaumenfreuden das passende Schmankerl. Es tummeln sich hier natürlich viele Touristen, aber immer noch kaufen an den über 100 Marktständen die Einheimischen ein. Bayern pur! Danach noch ein Bummel über die edle Shoppingmeile Maximilianstraße.

Dann wird es auch schon Zeit für die Fahrt zum Golfclub Straßlach. Hier schlägt nicht Hinz und Kunz ab, die Mitglieder sind eher der elitären Klientel zuzuordnen. Vorteil des Clubs: Er liegt sehr stadtnah. Oder man geht eine Runde in München Riem auf dem Gelände einer ehemaligen Pferderennbahn. Die 9-Loch-Anlage bietet genug Spielfreude für zwischendurch oder nach Feierabend. Oder last, but not least: der Golfclub Aschheim, ein schöner gediegener 18-Loch-Platz im Münchner Osten.

 

Tag 2

Am zweiten Tag steht uns der Sinn nach einem kleinen Abstecher in den riesigen Englischen Garten, und da am besten zum Lokal Seehaus auf eine Maß Bier. Unser Tipp: Ruderboot gemietet und auf den kleinen Weiher vor dem Lokal hinaus, vom Wasser aus kann man gelassen die vielen hippen Münchner im Biergarten beobachten. Ein Schaulaufen der Coolness. Ein bisserl Kultur hat auch noch Platz im Tagesablauf: Wir fah­ren in die Maxvorstadt und fallen da von einem Museum in das andere – alle Pinakotheken und das architektonisch schöne Museum Brandhorst sind fußläufig erreichbar. 

Eine Runde im Golfclub Eichenried ist danach ein Muss – schließlich werden hier seit Jahren die BMW International Open ausgetragen (dieses Jahr findet das Turnier vom 22.–26. Juni statt). Spieler wie Henrik Stenson, Martin Kaymer oder Masters-Sieger Sergio Garcia haben hier schon gewonnen. Es ist definitiv ein besonderer Genuss, auf diesem 27-Loch-Platz aufzuteen.

Der riesige Englische Garten.
GC Eichenried

 

Tag 3

Tag 3: Das prunkvolle Schloss Nymphenburg der Wittelsbacher mit seinem großen Park ist definitiv einen Abstecher wert, gleich ums Eck liegt übrigens einer der besten Eissalons der Stadt, der Sarcletti. Oder wie wär es mit einer anderen kleinen Abkühlung im schönsten Freibad, dem Maria Einsiedel? Oder man fährt etwa 20 Kilometer raus aus der Stadt zum Starnberger See. Hier befinden sich einige der schönsten Golfclubs.

To name a few: Ob man lieber den Golfclub Gut Rieden, Golfclub Starnberg, St. Eurach oder den elitären Golfclub Beuerberg spielt, ist fast egal. Alle liegen idyllisch in der zauberhaften Landschaft eingebettet und sind mit wunderbaren Bahnen und Ausblicken gesegnet.

Land- & Golfclub St. Eurach
Schloss Nymphenburg

 

Ausgehen in München

Nicht nur das legendäre Hofbräuhaus oder jede Menge tolle Biergärten: München bietet eine breite Trink- und Kulinarik-Palette. Die Gegend rund um die Münchner Freiheit in Schwabing ist wohl das bekannteste Ausgehviertel, wenn auch die wilden Zeiten der 70er- und 80er-Jahre lange vorbei sind. Immer noch angesagt:  der Klassiker P1, legendärer Club, oder früher hieß es noch Disco, berühmt in ganz Deutschland. Das Glockenbachviertel, Haidhausen oder die Gegend im Westend sind trubelige Viertel mit vielen Bars, Cafes und Kneipen. Gut essen in München – das geht beim legendären Feinkost Käfer (vorher im Shop einkaufen!) oder im Irmi mit bayerischer Küche modern interpretiert. Oder wie wäre es mit dem Tian, einem vegetarischen Gourmet-Hotspot, oder einfachere Hausmannskost im Hackerhaus in Sendling oder dem Georgenhof? Die Vielfalt ist einfach riesig.

 

Schlafen in München

Bei 17 Millionen Übernachtungen im Jahr ist es logisch: München bietet eine große Bandbreite an Hotels, von modern, gediegen bis klassisch oder Szene. Eines haben sie fast alle gemeinsam: Man muss tiefer in die Tasche greifen, wenn man es etwas feiner mag – Übernachten im Hotel Bayerischer Hof, im Rocco Forte Hotel oder Mandarin Oriental, modern und stylisch im Cortina, oder einfach nett und gemütlich im Hotel Biederstein. Günstiger geht‘s im Hotel Mariandl oder im Jaeger‘s Munich in der Ludwig-Vorstadt.

 

Kuriose Fakten

  • München ist die teuerste Stadt Deutschlands, fast 20 Euro zahlen die rund 1,5 Millionen Einwohner im Schnitt pro Quadratmeter für eine Mietwohnung, die teuersten Eigentumswohnungen kosten über 20.000 Euro pro Quadratmeter. 
  • Kein Gebäude im Münchner Stadtkern darf höher sein als die Frauenkirche, also max. 100 Meter. 
  • Die legendäre Münchner Schickeria fand bereits Niederschlag in einigen Fernsehserien (Monaco Franze, Kir Royal) und Spielfilmen (Rossini von Helmut Dietl) 
  • Die berühmte Vorabendserie „Lindenstraße“ spielt in einer fiktiven Straße in München. 
  • Das Oktoberfest hat rund 6 Millionen Besucher jährlich (wenn nicht Corona einen Strich durch die Rechnung macht), und sie trinken rund 7,5 Millionen Liter Bier. Die Bedienungen können bis zu 18 Krüge tragen. Übrigens – Der berühmte Physiker Albert Einstein jobbte seinerzeit auch als Wiesn-Aushilfe. 
  • 17 Jahre steht jetzt die Allianz Arena des Rekordmeisters FC Bayern, anfänglich wurden dort auch Spiele des ehemaligen Konkurrenzvereins 1860 München (genannt die Löwen) ausgetragen.

 


Bildnachweis: Pixabay, Pixabay (2), © Goldclub Eichenried, © St. Eurach Land-&Golfclub.

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