Masters 2020

Masters 2020

Nicht nur die Jahreszeit machte die 84. Durchführung des Masters 2020 zu etwas Speziellem. Top-Leistungen und sogar neue Rekorde wurden errungen.

Im Normalfall spielen die Top-Stars der Golfszene bereits im Frühjahr das erste Major des Jahres, bei dem es um das berüchtigte „Green Jacket“ im Augusta National Golf Club geht. Aufgrund der Covid-19 Situation wurde das Turnier vom 9. bis 15 November nachgeholt.

 

Mit vier Runden unter Par hielt sich der Amerikaner Dustin Johnson an jedem Tag an der Spitze und durfte nach 72 Löchern die Trophäe, in Form einer Replik des Clubhauses, in den Händen halten. Gleichzeitig schmückte ihn das „Green Jacket“, welches ihm vom Vorjahressieger, Tiger Woods, überreicht wurde. Mit diesem Sieg bestätigte Dustin Johnson seinen verdienten ersten Rang in der offiziellen Golfweltrangliste. Mit einem Gesamtergebnis von 20 unter Par (65-70-65-68) und fünf Schlägen Vorsprung hält er nun den Rekord des niedrigsten Scores beim Masters. Der beste Amateur, Andy Ogletree, erspielte sich mit zwei unter Par den geteilten 34. Rang.

Nationale Stars

Deutschlands Golflegende Bernd Langer schaffte einen Rekord: Der 63-Jährige schaffte den Cut! Die bisherige Bestmarke hatte Tommy Aaron aufgestellt. Der Masters-Champion von 1973 hatte sich beim Turnier des Jahres 2000 im Alter von 63 Jahren, einem Monat und 16 Tagen ins Wochenende gespielt. Langer hat diesen Rekord gebrochen, denn er zieht mit stolzen 63 Jahren, zwei Monaten und 17 Tagen ins Finale ein. In der ersten Runde schaffte er zudem mit einer 68 die beste Mastersrunde seit 2001. Am Ende landete er auf dem geteilten 29. Rang – vor Woods, vor DeChambeau. In einem Interview nach dem Turnier freute sich Langer logischerweise sehr über sein Spiel: „Wissen Sie, es ist nicht einfach, hier den Cut zu schaffen. Es ist kein einfacher Golfplatz, besonders in den vergangenen Jahren ist der Platz immer länger geworden, so dass es für uns 50- und 60-jährige schwer ist.“

 

Österreichs Nummer eins im Golf, Bernd Wiesberger, konnte zwei gute erste Runden spielen und schaffte damit den Cut. Die dritte Runde misslang mit insgesamt 78 Schlägen gewaltig und auch der Schlusstag brachte kaum Verbesserung. Gleich zu Beginn des Schlusstages spielte er drei Bogeys, konnte dies zwar wieder ausgleichen, danach unterliefen ihm aber wieder Fehler. Damit schaffte er am Schlusstag auch nur eine 73er-Runde, also eins über Par und musste am Ende beim fünften Antreten im Augusta National Golf Club einen 58. Rang registrieren.

 


Bildnachweis: Getty Images.

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