Läuft bei Schmid

Läuft bei Schmid

Matthias Schmid spielt beim Alfred Dunhill Links Championship groß auf und wird geteilter Neunter. Danny Willet holte einen spektakulären Sieg.

Durch einen zweiten Rang bei den Dutch Open konnte sich Matthias Schmid für die Alfred Dunhill Links Championship qualifizieren. Gespielt wurde am Old Course, in Kingsbarns, Carnoustie sowie am Schlusstag in St. Andrews, logischerweise jeweils eine Runde. Schmid spielte schon zu Beginn stark, konnte sich mit einer 67er-Finalrunde (-5) um sechs Plätze auf dem Leaderboard verbessern und bestätigte damit seine gute Form aus den vergangenen Wochen. Der geteilte neunte Platz bei dem Turnier, der bei dem 20-jährigen Jubiläum des ProAm-Events gelang, darf das 23-jährige deutsche Golftalent weiter auf der European Tour spielen und schlägt nun bei den Open de España ab.

Großer Erfolg für Danny Willett

Der Brite feierte seinen 34. Geburtstag, aber auch seinen achten Titel. 2016 hatte er das Masters gewonnen, als erster Engländer seit Nick Faldo 2016. Mit einem Gesamtergebnis von 18 unter Par sicherte sich Willett seinen dritten European-Tour-Titel seit seinem Masters-Erfolg. „Magisch. Als Brite auf britischem Boden zu gewinnen und das hier im Home of Golf – das ist sehr besonders“, jubelte Willett nach dem Sieg. Den zweiten Platz teilten sich der Schwede Joakim Lagergren und Willetts Landsmann Tyrell Hatton, der in der Vorwoche noch beim Ryder Cup im Einsatz war.

Doch das war nicht alles, was außergewöhnlich war. Denn erstmals gewann mit Maeve Danaher eine Frau die Team-Wertung bei der Alfred Dunhill Links Championship. An der Seite vom Nordiren Michael Hoey, der 2011 die Einzelwertung bei diesem Event für sich entschied, holte sich die mit Handicap 22 spielende Danaher den Sieg.


Bildnachweis: Getty Images.

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