Kleidersorgen?

Kleidersorgen?

Die umstrittene LIV hat eine Party geschmissen. Im Fokus: das Kleid von Paulina Gretzky.

Donald Trump, Caitlyn Jenner und natürlich eine Reihe von Golfstars, die auf der saudischen LIV golfen werden, waren bei der Party Ende Juli in Bedminster/New York zugegen. Der Hingucker des Abends befand sich aber an der Seite von Dustin Johnson. Dabei handelte es sich um Paulina Gretzky, die Tochter der Eishockey-Legende Wayne Gretzky. Der Stargolfer und die Sängerin, Model und Schauspielerin sind seit 2013 liiert, seit diesem Jahr auch verheiratet. Das Kleid, das sie am Abend der Party trug, wird wohl als „kleines Schwarzes“ durchgehen, auch wenn es aus Leder ist. Am nächs­ten Tag wechselte Gretzky übrigens die Farbe und schaute ihrem Dustin in einem knallengen weißen Kleid zu. Die 33-Jährige hat eine Million Follower auf Instagram und war in einer Reihe hochkarätiger Magazine zu sehen, darunter Titelseiten auf Flare und Golf Digest. Sprich: Frau Gretzky lebt davon, sich so zu präsentieren. Was macht sie sonst noch? Beim NHL Heritage Classic 2003 sang Gretzky im Alter von 14 Jahren das erste Mal vor Publikum. Bei ihrem Auftritt (vor 57.167 Zuschauern!) sang sie das Lied „I Will Remember You“ von Sarah McLachlan. Zwei Jahre später produzierte sie den Song „Collecting Dust“ für die Fernsehserie „Laguna Beach“, die auf MTV ausgestrahlt wurde. Im August 2005 wurde Gretzky im Alter von 16 Jahren als Covergirl für die kanadische Modezeitschrift Flare abgelichtet. Im Jahr 2013 ließ sie sich ein weiteres Mal für das Cover dieser Zeitschrift ablichten.  In dem Kurzfilm „In God We Trust“ aus dem Jahr 2000 spielte Gretzky die Rolle der Pink Girl. Neun Jahre später stand sie für den Tanzfilm „Fame“ vor der Kamera. Im Jahr 2010 war sie in der Reality-Serie „Pretty Wild“ von E! in der Episode „The Arrest“ zu sehen. Die Serie wurde nach der ersten Staffel eingestellt. Zuletzt stand Gretzky 2011 für die Direct-to-DVD-Produktion „Guns and Girls“ vor der Kamera, die im Jahr 2012 veröffentlicht wurde. Mittlerweile ist sie mit dem Golfer eben verheiratet und sie haben zwei Kinder.

Was geht mit Bryson?

Ganz am anderen Ende zwischenmenschlicher Beziehungen steht Bryson DeChambeau, es geht natürlich wieder um die LIV. DeChambeau erklärte in Bed­minster zu Tiger Woods: „Wir standen uns ziemlich nahe und haben leider nicht miteinander gesprochen, aber eines Tages werden wir es wieder tun. Ich hoffe, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen können.“ Doch darauf reagierte nicht Woods, sondern Julie Crenshaw, die Gattin des zweifachen Masterssiegers und Platzdesigers Ben Crenshaw via Twitter. DeChambeaus Statement brachte sie dazu, Folgendes unter einen Tiger-Woods-Fan­account zu posten, der die Aussage verbreitete: „Bryson, du wolltest meinem Mann erklären, wie man in Augusta die Greens machen sollte. Er war nett genug, deinem Bullshit zuzuhören. Er hat zwei Masterssiege, du null. Vielleicht hörst du das nächste Mal einfach zu.“ Alles rund um die LIV wird die Golfwelt wohl noch einige Zeit beschäftigen … Die Tweets wurden gelöscht.

Bryson DeChambeau war wieder einmal im Zentrum von Aufregung.

 

Eingelocht!

Abseits dieser durchaus lustigen und schönen Themen gibt es aber auch noch ernste.  Laut Medienberichten wurde der dreifache PGA-Tour-Sieger Robert Gamez jüngst festgenommen. Der fragliche Vorfall ereignete sich an einem Samstagabend im Stadtteil Bay Hill in Orlando, wo er lebt. Was war geschehen? Dem Bericht zufolge war dieser am Abend im Pool, als er „vom Pool aus nach oben griff und das Oberteil des Opfers packte“, wodurch sie entblößt wurde. Das Opfer, eine Frau, bestätigte den Beamten, dass sie weder mit Gamez verwandt sei noch in einer Beziehung mit dem professionellen Golfer stehe. Als er von den Strafverfolgungsbehörden befragt wurde, sagte Gamez, er „erinnere sich an nichts“. Laut dem Bericht war er betrunken. Er wurde später freigelassen. Vielleicht konnte der Golfer irgendwann nicht mehr verwinden, dass seine Karriere nach dem denkwürdigen Start nicht so ganz verlief, wie er sich das vorgestellt hatte, auch wenn er einiges an Unglück hatte.


Bildnachweis: © Sportcom/Getty Images.

Georg Sander
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