Keine Qurantäne mehr auf der PGA-Tour!

Keine Qurantäne mehr auf der PGA-Tour!

Obwohl die Corona-Virus-Pandemie in den Vereinigten Staaten noch lange nicht ausgestanden ist, erleichtert die Trump-Administration das Spielen auf der Tour.

Am vergangenen Wochenende teilte das Weiße Haus der PGA-Tour per E-Mail mit, dass es zu Lockerungen kommt. Spieler, Caddies und weiteres Personal, das in die USA einreist, muss nicht mehr in die 14-tätige Qurantäne. Das kommt rechtzeitig vor dem WGC-FedEx St. Jude Invitational und dem PGA Championship. Begründet wurde das, weil diese Menschen „während einer Turnierwoche den strengen Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen der Tour unterworfen“ sind. Somit können Spieler, Caddies, Trainer und Physiotherapeuten ohne der Quarantäne einreisen, Ehepartner, Freunde, Familienmitglieder oder sonstiges Personal müssen sich gemäß der geltenden Richtlinien dennoch weiterhin in die Qurantäne begeben. Weiters wird darauf hingewiesen, dass alle sonstigen Anforderungen, die in den einzelnen Ländern gelten, bei einer Rückkehr nach Hause weiterhin gelten und natürlich zu beachten sind. Diese Regeln gelten auch für die LPGA.

Aufregung

Zuvor hatten Topgolfer aus England gemeint, sie würden nicht spielen. Eddie Pepperell meinte etwa zuvor: „Unter den Einschränkungen für Reisen nach Amerika werde ich nicht teilnehmen. Das interressiert mich nicht.“ Und„Lee Westwood ließ beispielweise wissen, dass er trotz der neuen Bestimmungen nicht spielen wolle: „Ich weiß, dass sie die zweiwöchige Quarantäne jetzt eingestellt haben, aber ich fühle mich immer noch nicht wohl und ich habe nicht das Gefühl, dass es richtig ist, zwölf Stunden lang in ein Flugzeug zu springen. Wenn ich also nach Memphis käme, würde ich mich im Moment unwohl fühlen, wenn ich Golfturniere spiele.“

Beide hätten an den PGA Championships teilgenommen. Westwood kritisierte auch den Umgang mit dem Virus in den USA: „Bei den beiden amerikanischen Turnieren nächste Woche und in der folgenden Woche bin ich immer noch besorgt, dass Amerika es (das Virus) nicht so ernst nimmt wie der Rest der Welt. Es scheint immer noch einer der Hotspots für Ausbrüche zu sein. Ich kann kontrollieren, dass ich den Virus nicht bekomme und alle Maßnahmen ergreife, die ich kann, aber jemand könnte ihn weitergeben.“


Bildnachweis: pixabay.

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