Keine PGA Tour-Spieler bei Saudi International

Keine PGA Tour-Spieler bei Saudi International

Das Turnier Saudi International findet seit 2019 jeden Februar statt und lockt mit hohen Preisgeldern. PGA Tour-Spieler dürfen an dem Event nicht mehr teilnehmen.

Das saudi-arabische Event ist nicht mehr Teil der European Tour, darum gibt es laut us-amerikanischen Medienberichten auch keine Ausnahmerstarterlaubnis vonseiten der PGA Tour für das Turnier. „Dies folgt einer langjährigen Politik der PGA Tour, nicht genehmigte Veranstaltungen nicht freizugeben“, heißt es in einem offiziellen Statement. 2021 hatte noch Dustin Johnson das Turnier gewonnen. Das Saudi International wird seit 2019 jeden Februar gespielt und bietet den weltbesten Spielern erhebliche und nicht genannte Teilnahmegebühren. Die Nummer 2 der Weltrangliste Dustin Johnson gewann das Event 2019 und war im vergangenen Februar erneut der Champion. Brooks Koepka, Bryson DeChambeau und Phil Mickelson haben sich ebenfalls in den Nahen Osten gewagt, um zu spielen. Der Ire Graeme McDowell gewann die Ausgabe 2020, Johnson wurde Zweiter. Allein an Preisgeldern soll Johnson bei der Veranstaltung mehr als 1,5 Millionen US-Dollar verdient haben.

Kein Sportwashing mehr?

Das Turnier und die Diskussion darüber, wer daran teilnimmt, waren aufgrund der Menschenrechtsverletzungen im saudischen Königreich umstritten. Das Regime wird kritisiert, weil es versucht, seinen Ruf mit Großveranstaltungen wie dem Golfturnier „sportzuwaschen“. Die Beziehung wird auch durch die jüngsten Berichte noch komplizierter, wonach die Saudis versuchen, eine Super Golf League zusammenzustellen, die mit großen Geldbeuteln einige der größten Stars des Spiels von den etablierten Touren weglocken würde. Angeblich soll auch Spielern der European Tour verboten werden, an dem Saudi International teilzunehmen.

Das bedeutet nicht, dass die Spieler die Gelegenheit nicht noch nutzen . Tour-Mitglieder könnten wählen, ob sie spielen möchten und dafür mit möglichen Geldstrafen oder einer Sperre rechnen müssen.


Bildnachweis: Getty Images.

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