Innovativ genießen

Innovativ genießen

PG-PowerGolf setzt auf innovative Elektro-Caddys, diese sollen das Golfspiel erleichtern und zum Genuss beitragen.

Peter Ganser ist Geschäftsführer von PG-PowerGolf und somit für das Wohlergehen der Firma verantwortlich. Im Interview wirft er einen Blick auf die aktuelle Lage des Golfs aus Sicht eines Produzenten. Er blickt optimistisch in die Zukunft und wünscht sich, mit seinen Produkten den Sport noch mehr Menschen zu er­leichtern.

Golf Week: Wie blicken Sie nach den letzten zwei Jahren Pandemie in die Zukunft, wo steht Ihr Unternehmen?

Peter Ganser: Rückblickend sind wir einigermaßen gut durch die Zeit der Pandemie gekommen. Da wir ausschließlich in Deutschland und teilweise in anderen Ländern Europas produzieren, gibt es bei PG-PowerGolf keine Lieferengpässe und wir können unseren hohen Qualitätsstandard halten. Und mit der neuen Generation unserer superflachen Elektro-Caddys schauen wir sehr optimistisch in die Zukunft, denn wir erhalten zurzeit ein absolut positives Feedback unserer Kunden. Wir haben scheinbar den Nerv der Zeit getroffen. 

Golf Week: Denken Sie, dass der zwischenzeitliche Golfboom wird anhalten können?

Ganser: Ich bin kein Hellseher, aber es wäre wünschenswert, wenn wir noch mehr Menschen für diesen tollen Sport begeistern könnten. Wir tun jedenfalls ­alles dafür, den neuen Golfern das Spiel mit unseren innovativen Elektro-Caddys zu erleichtern.

Golf Week: Inwiefern sind Sie
mit Umsatz und Entwicklung zufrieden?

Ganser: Die Zeit, in der wir gerade leben, ist für viele Menschen nicht einfach. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass wir sogenannte „kleine Fluchten“ benötigen, um mal abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen. Das Golfspiel ist ideal dafür. Insofern bin ich optimis­tisch, dass der Umsatz wieder steigt und wir das Leben – auch auf dem Golfplatz – wieder genießen können. 

Golf Week:  Welche Innovationen können wir uns von PG-PowerGolf im Jahr 2022 erwarten?

Ganser: Wie schon erwähnt, starten wir in diesem Jahr eine Produkt-Offensive mit superflachen Elektro-Caddys. Da ist der neue Nitro Flat und der SteelCad Zorro Flat. Und es folgen weitere superflache und innovative Caddys. Sie zeichnen sich alle durch eine neu entwickelte Gelenk- und Falttechnik „Made in Germany“ aus und haben ein Packmaß von 10 cm Höhe verpackt inklusive Räder in der Tragetasche. Die Caddys lassen sich bequem transportieren, einfach bedienen und kinderleicht auf- bzw. abbauen. Mit dem flachen Packmaß kann man sie im Auto sogar hinter dem Fahrer- oder Beifahrersitz verstauen.

Golf Week: Inwiefern können Sie auch schon auf mehr Digitalisierung setzen, wie weit ist diese im Golfsport angekommen?

Ganser: Ich kann mit Stolz behaupten, dass wir im Bereich der Digitalisierung führend sind. Angefangen bei der Steuerung unserer PG-PowerGolf-Caddys bis hin zu den hochmodernen Motoren, die wir verwenden. Das ist Hightech „Made in Germany“.

Golf Week: Was können Sie zu „Ich mach alles platt“ erzählen?

Ganser: Nicht ich, sondern wir machen alles platt – die Aussage ist selbstverständlich mit einem Augenzwinkern versehen. Gemeint sind damit unsere neuen Caddys, die wir einfach unglaublich flach gemacht haben.  

Golf Week: Ist Nachhaltigkeit ein Thema bei PG-PowerGolf?

Ganser: Wir verwenden nur Materialien mit langer Lebensdauer, wie Edelstahl und Titan. Auf Aluminium verzichten wir gänzlich, da der Energie-Einsatz bei der Herstellung extrem hoch ist und die Umwelt stark belas­tet. Wir verbauen außerdem leis­tungsstarke Motoren, die wenig Strom verbrauchen. Sie sind absolut geräuscharm, sehr lange haltbar und zeichnen sich durch Energie-Rückgewinnung aus. Die Motoren generieren also beim Bergabfahren Strom, der in den Akku zurückgeführt wird. Ferner verzichten wir weitestgehend auf Plastik, auch – oder gerade – bei den Verpackungen. Und gestatten Sie mir noch einen wichtigen Hinweis für alle Golfer zum Schluss: In Zeiten der Inflation sind wir wahrscheinlich der einzige Hersteller von E-Caddys, der die Preise nicht erhöht, sondern stabil hält.


Bildnachweis: © PG-Powergolf.

Georg Sander
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