Im Achtelfinale raus

Im Achtelfinale raus

Caroline Masson übersteht auf der LPGA die Gruppenphase, auf der LET haben die Deutschen mit dem Sieg auch nichts zu tun.

So sperrig der Titel „Bank of Hope LPGA Match-Play presented by MGM Rewards“ klingt, so umständlich wirkt das Format auch auf den ersten Blick, aber durchwegs spannend. Die Spielerinnnen werden in 16 Gruppen eingeteilt und spielen dann drei Partien, die Siegerin steigt auf, und es geht ab dem Achtelfinale weiter, bis es eine Siegerin gibt. Die letztlich bitterste Bilanz wies am Ende Ester Henseleit auf. Sie verlor all ihre Spiele und landete hinter Ariya Jutanugarn, Charley Hull und Lilia Vu auf dem vierten Platz. Nicht viel besser erging es Sophie Popov. Sie erreichte zwar ein Unentschieden, Haeji Kang, Hannah Green und Jenny Shin waren am Ende aber vor ihr. Makellos hingegen blieb Caroline Masson. Sie gewann all ihre Partien gegen Minjee Lee, Brittany Altomare und Youngin Chun. Somit sicherte sie sich ein Ticket für die K.-o.-Phase in Las Vergas. Damit ging es nach grandiosen Leistungen am Samstag in die Achtel- und Viertelfinali. Nachdem sie dreimal in Folge den Cut verpasst hatte, eine Genugtuung. 

Und schnell Schluss

Leider war dann im Achtelfinale Schluss. Andrea Lee, die die Gruppenpahse mit zwei Siegen und einem Remis ebenfalls ungeschlagen überstanden hatte, war ihre Gegnerin. Masson erwischte einen guten Start und ging nach drei Löchern in Führung. Dann schlug die Amerikanerin zurück, spielte vier Birdies in Serie, gewann damit die Löcher 4, 5 und 7. An Loch 10 direkt am zehnten Loch unter­lief Lee ein Fehler, Masson glich aus, es ging spannend weiter, am Ende musste die Deutsche ihrer Kontrahentin aber den Vortritt lassen. „Danke für die lustige Woche“, resümierte Masson. „Ich habe viel Positives mitnehmen können.“ Am meis­ten tat das Eun-Hee Ji, die im Finale Ayaka Furue besiegt hatte. Lee kam übrigens auf Rang drei.  

Belgisches Turnier

In Belgien fand zuletzt das ­Ladies-European-Tour-Turnier im Naxhelet Golf Club statt. Zahlreiche Deutsche waren am Start. Luisa Dittrich, Sarina ­Schmidt, Leticia Ras-Anderica und Karolin Lampert scheiterten bereits am Cut. Franziska Friedrich ergolfte sich mit zehn anderen den geteilten 41. Platz. Auf Rang 34 reihten sich mit Sophie Witt, Carolin Kauffmann und Helen Tamy Kreuzer gleich drei Deutsche als Beste ein. Die Schweizerin Morgane Metraux teilte sich mit Maja Stark aus Schweden Platz drei, Cara Gainer aus England kam am Ende auf 202 Schläge, Linn Grant, wie Stark aus Schweden, schaffte die drei Runden mit einem Schlag weniger als die Engländerin und sicherte sich den Siegerscheck.

Linn Grant freut sich über den Sieg in Belgien auf der European Tour.

 


Bildnachweis: © Sportcom/Getty Images.

Georg Sander
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