Golfspiel auf der legendären Streif-Abfahrt?

Golfspiel auf der legendären Streif-Abfahrt?

Klingt besonders, ist es auch!

Gott sei Dank mussten die Teilnehmer nicht die steile Streif im Winter hinunter – wobei, für die teilnehmenden Top-Skifahrer im Turnier wäre es kein Problem gewesen. Aber Fußballer, Rodelweltmeister und passionierte Golfer unter ihnen schwangen lieber den Golfschläger, und das eben bergab. Die berühmteste Abfahrtsstrecke der Welt war Schauplatz für ein Event der besonderen Art, genannt „Golf the Streif“. Hier kam es eher auf gutes Schuhwerk, Kondition und präzises Treffen eines kleinen Landingplatzes an. 

Für Kenner des Formats (früher hieß es „Streif-Attack“) ein Pflichttermin, bei dem sich das Adrenalin auf der Streif mit der Präzision und dem Spaß des Golfsports vermengt. Gespielt wurde in Viererteams, Sieger das Team mit den wenigsten Schlägen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es aus dem Starthaus der Streif 12 Löcher entlang der spektakulären Abfahrt, umgeben von idyllischer Tiroler Berglandschaft. Eine kurze Einkehr auf der „Seidlalm“ sorgte für eine Verschnaufpause, bevor es über die anspruchsvolle „Traverse“ ins Ziel ging. Caddies gab es auch, hier zur Sicherheit mit einem Helm ausgestattet. Natürlich gab es auch einen Hole-in-one-, einen Longest-Drive-und Nearest-to-the-Pin-Preis. Jede Menge wurde also dem Starterfeld geboten.

Golf Week-Geschäftsführer Sascha Zelenka zerlegte sein Schuhwerk.

 

Als besondere Ehrengäste begrüßte Kitzbühel-Tourismuschefin Viktoria Veider-Walser  die Skistars des französischen Nationalteams Tessa Worley, Jean-Baptiste Grange und Julien Lizeroux. Auch Rodelweltmeis­ter Tobias Schiegl, Fußball­legende Roland Hattenberger, Snow-Golf-Weltmeister Adi Hengstenberger sowie Olympiasiegerin Hanni Weirather-Wenzl und Fritz Strobl schlugen bei dem Turnier auf und (hin)ab. Die Teilnehmer waren mit vollem Einsatz dabei, so mancher gab sein letztes Hemd oder Schuhe. Der Gewinner-Flight aus Wiesbaden benötigte nur 31 Schläge.

Olympiasieger Fritz Strobl ist schon bereit für den Winter.

 

Bei der Gelegenheit wurde gleich noch das offizielle Hahnenkamm-Plakat des Künstlers Dominik Schubert für die 83. Hahnenkamm-Abfahrt 2023 vorgestellt, das moderne, pinke Design kam bei allen gut an.

 


Bildnachweis: Golf Week, © Kitzbühel Tourismus_Simon Hausberger.

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