#GolfLeaks: Tim Wiedemeyer

#GolfLeaks: Tim Wiedemeyer

Ohne Fleiß kein Preis.

Er zählt zu den großen Nachwuchstalenten des deutschen Golfsports. Tim Wiedemeyer ist 15 Jahre jung und verfolgt Ziele wie die Nominierung in den Nationalkader 1, eine Top-Platzierung bei Großevents, den Sieg des Münchener Golfclubs beim Final-Four und die Absolvierung eines Golf-College in den USA.

Tim kann bereits eine Liste von Erfolgen präsentieren. Mehrmals holte er sich den Titel des Bayrischen Meisters seiner Altersklasse, bereits fünfmal ergatterte er mit seinem Team den Bayrischen Mannschaftsmeister, führte wiederholt die Ranglisten in seiner Altersklasse und war in den Jahren 2017 und 2018 Spieler des Jahres. Dies ist nur ein Ausschnitt seiner persönlichen Golfhighlights, eine vollständige Aufzählung würde den Rahmen sprengen.

 

Ein Tag in Tims Leben unterscheidet sich grundlegend von einem Tagesablauf eines „normalen“ Jugendlichen. Er besucht eine Ganztagesschule, die erst um 17:00 Uhr endet. Nach der Fahrt mit der S-Bahn bringt ihn seine Mutter zum Training. Erst gegen 21:00 Uhr geht es erschöpft nachhause. Seine Eltern nehmen einen sehr hohen Stellenwert in Tims Leben ein: „Sie sind meine Chauffeure, Mental-Coaches, Turnierorganisatoren, Zeugwarte, Berater und Freunde.“ Nicht nur seinen Eltern dankt er für die unermüdliche Unterstützung, sondern auch seinen Trainern, Coaches und Freunden Uli Grünewald, Marco Schmuck, Arne Dickel und Igor Arendt. Tim ist es ein großes Anliegen, einfach DANKE zu sagen und sieht das Engagement seines Umfeldes als nicht selbstverständlich.

Wie jeder #GolfLeaks-Teilnehmer hat auch Tim einen persönlichen Golf-Tipp parat. „Langsamer schwingen, Trainerstunden nehmen und viel Kurzspiel üben“, rät er den Amateursportlern. Zusätzlich betont er, dass das Verhindern von Doppel-Bogeys wichtiger sei, als der Versuch ein Birdie zu spielen. Das spiegelt sich auch in seiner persönlichen Spielstärke wider. Mit gut platzierten Abschlägen verhindert er nicht nur Strafschläge, sondern schafft sich perfekte Bedingungen für den zweiten Schlag. Aktuell liegt seine Fairway-Treffer-Quote bei sensationellen 86 Prozent. Da haben sogar die Golfstars einen Grund, neidisch zu sein.

 

Alles begann mit einem Eisen 7, das Tim von seinem Golflehrer Uli Grünewald in die Hand gedrückt bekam. Kurz darauf gewann er 2012 seinen ersten Mini Cup. Golf ist nun keineswegs mehr wegzudenken. Vorbilder sind Tiger Woods und Bryson DeChambeau. „Tiger Woods veränderte den Golfsport und bringt eine beeindruckende Ausstrahlung auf den Platz und Bryson bringt den Golfsport auf ein neues Athletiklevel.“, erzählt Tim.

Einem Spieler wie Tim, kann man nur das Beste für die Zukunft wünschen. Verliere niemals den Ehrgeiz, die Freude und den Spaß am Spiel und bleibe so dankbar und sympathisch.


Bildnachweis: © Tim Wiedemeyer (3).

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