Ganz knapp

Ganz knapp

Martin Kaymer ist nah dran am Sieg, die Turniere in England und Spanien zeigen es.

Man merkt es Martin Kaymer förmlich an. Soll er sich freuen, oder soll er verzweifeln? In den letzten beiden Wochen war Deutschlands Ausnahmegolfer ganz knapp davor, den so lange ersehnten Tourtitel nach über 6 sieglosen Jahren unter Dach und Fach zu bringen.

Verflixtes Par 5

Bei der ISPS Handa UK Championship in The Belfry machte die 17. Bahn dem zweifachen Majorsieger am Finaltag einen Strich durch die Rechnung. Während der spätere Sieger Rasmus Højgaard und der Zweitplatzierte Justin Walters einen Eagle und ein Birdie spielten, musste Kaymer auf dem Par 5 ein Bogey notieren. Stechen um einen Schlag verpasst, geteilter Dritter.

Putts fallen nicht

Vergangene Woche dann der harte Fight mit dem bis dato unbekannten Amerikaner John Catlin. Auf dem schwierigen Set-up des Real Club Valderrama (Gastgeber des Ryder Cup 1997) lieferten sich Kaymer und Catlin beim Estrella Damm N.A. Andalucía Masters ein packendes Duell, das erst am letzten Loch entschieden wurde. Nachdem Martin Kaymer auf 16 und 17 beste Birdiemöglichkeiten liegengelassen hatte, wurde ihm die 18 mit einem Bogey zum Verhängnis. „Es ist schon eine Her­ausforderung, nach den letzten Bahnen heute die positive Entwicklung meines Spiels zu sehen. Aber am Ende des Tages war es die zweite Woche in Folge, in der ich um den Sieg gespielt und vier konstante Runden abgeliefert habe“, so Kaymer auf Facebook. Mit dem Dank für die Unterstützung an seine Fans geht es für Martin Kaymer jetzt in die USA. Dort stehen die offenen amerikanischen Meisterschaften auf dem Programm. Und vielleicht heißt es dort ja dann: „Aller guten Dinge sind drei“.


Bildnachweis: © Getty Images.

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