Frust und Pause bei Rory McIlroy

Frust und Pause bei Rory McIlroy

Der Topgolfer gönnt sich eine Turnierpause, die er nach sehr durchwachsenen Leistungen wohl auch braucht. Denn es will gerade so überhaupt nicht laufen bei Rory McIlroy.

Zuletzt schaffte der Nordire gerade einmal einen geteilten elften Rang, nach einem (ebenfalls geteilten) 32. und 41. Rang. Zu wenig für Rory McIlroy, der nun die Reißleine zieht. Die Analyse der gegenwärtigen Situation aus seiner Sicht: „Ich habe die vergangenen Tage schlimme Entscheidungen getroffen. Da waren einfach blöde Schläge dabei und ich wollte manchmal zu viel. Ich muss wieder etwas mehr spielen und durchdachter auf dem Platz sein. Ich mache zu viele dumme Fehler, die mir normalerweise nicht unterlaufen.“ Bezeichnend in dem Zusammenhang: Am Finaltag der Travelers Championship unterliefen ihm auf den Front Nine zwei Bogeys und ein Doppelbogey auf den zweiten neun Löchern.

Der Fehler liegt im Kopf

Die Ursachen liegen laut McIlroy im eigenen Kopf: „Es ist einfach der mentale Aspekt und erst recht, wenn man frustriert ist. Ich war die vergangenen drei Wochen auf dem Platz frustriert, weil ich nicht vorne dabei war. Es nervt, am Sonntag im Mittelfeld festzustecken, und zu wissen, dass man nicht wirklich eine Chance hat.“ Ein Teufelskreis, aus dem er nun auszubrechen gedenkt. Er legt nämlich eine Turnierpause ein, will „einfach ein Reset und dann neu starten“. Angepeilt ist, dass McIlroy zum Memorial Tournament, das vom 16. bis 19. Juli im Muirfield Village stattfindet, zurück kehrt und wieder voll angreift. Bis dahin werden sich andere ins Rampenlicht spielen können, der ansonsten so solide Rory McIlroy muss sein Spiel wieder finden: „So wie ich mich jetzt fühle, werde ich mich erstmal ein paar Wochen erholen.


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