Eine Frage der Ehre

Eine Frage der Ehre

Der Ryder Cup Alpin vs. Nordisch war geprägt durch ein hartes Match bei ausgelassener Stimmung der Gäste.

Österreichs Wintersportler sind nicht dafür bekannt, einen sportlichen Wettkampf leichtfertig zu verlieren – noch dazu, wenn gegen ihresgleichen gespielt wird. Die Ehre spielt dabei eine große Rolle. Bis zum nächsten Duell dem Gegenüber seinen Verlust vorzuhalten, hat in Sportlerkreisen einen gewissen Reiz. Der Spaß bleibt dabei auch nicht auf der Strecke, auf beiden Seiten.

Perfekte Basis

Eine solche Gelegenheit bietet alle zwei Jahre der Ryder Cup Nordisch versus Alpin. Ehemalige Größen aus beiden Lagern matchen sich dabei auf dem Golfplatz im Matchplay-Format um den prestigeträchtigen Sieg. Und die Stimmung war bei der siebenten Auflage des Vergleichskampf heiter wie eh und je – und auch das geniale Wetter hatte daran seinen Anteil. Der Austragungsort war ebenfalls ein altbewährter: der von Bernhard Langer designte 18-Loch-Championship-Kurs des Dachstein Tauern Golf & Country Club in Schladming. Seit Sommer letzten Jahres leitet dort die Familie Wittmann mit Franz Wittmann Jun. als Geschäftsführer mit Erfolg die Geschicke des Golfclubs, der national und international einen hervorragenden Ruf genießt. Den Teilnehmern standen aber nicht nur im „Pebble Beach der Alpen“ alle Türen offen, auch im Teamhotel, dem Natur- und Wellnesshotel Höflehner auf 1.117 m Höhe mit Blick auf den Dachstein, ließ Hausherr Gerhard Höflehner (Neffe von Abfahrerlegende Helmut Höflehner) nach einer aufreibenden Partie Golf keinen Wunsch unerfüllt.

Tatkräftige Unterstützung lieferten mit Eisbär, dem Radio Marketing Service und der Schoeller Bank auch die weiteren Sponsoren der perfekt organisierten Veranstaltung. Auch die Teams hatten wieder traditionelle Unterstützer parat: Die Nordischen treten für das Trainingszentrum Ramsau – Österreichs nordische Vorzeigeeinrichtung – an, die Alpinen wissen die Region Schladming hinter sich.

Hartes Match

Ausgestattet mit Teamdressen von J.Lindeberg ging es für die Teams mit schottischen Klängen von Dudelsackspieler Helmut „McSchuly“ Schulhofer auf den Platz, wo sich beide Lager ein hartes Match lieferten. Die Alpinen, mit Kapitän Leonhard Stock als Antreiber sowie Helmut Höflehner, Sebastian Arzt, Günther Mader, Werner Margreiter, Lea Schramek, Hans Pum, Hugo Nindl, Brigitte Obermoser-Kliment, Anton Steiner, Heinrich Messner und Mario Rafetzeder, konnten sich schließlich ein weiteres Mal durchsetzen und die Nordischen, mit Herbert Fritzenwenger, Rudi Horn, Wolfgang Rottmann, Armin Kogler, Stefan Thurnbichler, Walter Habersatter jun., Mario Innauer, Anton Reiter, Toni Innauer, Toni Schutti, Christoph Eugen und Kapitän Hubert Neuper, mit 8:5 in die Schranken weisen. Der Zusatzpunkt in der Gästewertung wanderte auch ins Lager der Brettlrutscher und rundete das Ergebnis ab. Das Besondere daran: Alle Gäste spielten mit Wintersportlern im Flight. Die Nearest-to-the-Pin-Wertung, gesponsert vom J.Lindeberg Store Schladming, sicherten sich Lydia Höflehner und ÖFB-Tormannlegende Klaus Lindenberger.

Tolle Verpflegung

Am Abend feierten Athleten und Gäste nach der Siegerehrung am Grün schlussendlich gemeinsam eine Party im Clubhaus und verköstigten sich mit regionalen Delikatessen und dem ein oder anderen alkoholischen Getränk. Die Verpflegung kam aber bereits zuvor nicht zu kurz. Für Stärkung auf der Runde wurde dank der vom Quellness & Golf Resort Bad Griesbach gesponserten Halfway Station gesorgt, während sich das Golf Week Events Team im Red Bull Car mit eigenem Kühlschrank komfortabel verpflegte.

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