Ein Zeichen landesweiter Solidarität

Ein Zeichen landesweiter Solidarität

Deutsche Golfer sammelten 120.000 € für Flutopfer an der Ahr

Die „Hands On! – Hilfe für Hochwasser-Betroffene“ hat abgeliefert: 25 sorgfältig ausgesuchte Familien im rheinland-pfälzischen Ahrtal, die von der Flutkatastrophe Mitte Juli in besonders dramatischer Weise betroffen waren und förmlich alles verloren haben, konnten mit einer Soforthilfe von jeweils 4.750 € unterstützt werden. „Die Dankbarkeit nach den bereits vollzogenen Überweisungen ist unbeschreiblich“, berichtet Marc Frederik Elsäßer, Geschäftsführer des Hofkammer.Golf-Partnerverbunds in Baden-Württemberg und Vizepräsident des Golf Management Verbands Deutschland, der am 17. Juli unter dem Eindruck der Hochwasserkatastrophe spontan die Hilfsinitiative innerhalb der Golfbranche ins Leben gerufen hatte.

Dem Aufruf aus Baden-Württemberg waren innerhalb weniger Wochen insgesamt 57 Golfclubs und Unternehmen aus der Golfbranche gefolgt. Clubs aus ganz Deutschland, von der Nordseeküste bis zum Alpenrand, sammelten Hilfsgelder für die Flutopfer mit Charity-Turnieren, Tombolas und vielen kreativen Sonderaktionen (GOLF WEEK berichtete). Insgesamt kamen stolze 120.000 € zusammen.

Dafür, daß die von den Golfern gesammelten Hilfsgelder bis auf den letzten Euro besonders hilfsbedürftigen Familien im Ahrtal zugute kommen, sorgte das „Round Table“-Netzwerk: Die in der Region bestens vernetzten Tabler aus Daun erhöhten die Spendensumme nicht nur selbst um mehrere tausend Euro, sondern stellten auch sicher, daß die Spendengelder zielgenau bei Menschen ankamen, die im vergangenen Sommer förmlich ihr komplettes Hab und Gut verloren hatten.

Tabler aus Böblingen-Sindelfingen, zu denen auch Marc Frederik Elsäßer gehört, reisten für zwei Tage ins Ahrtal, um sich selbst ein Bild von den Flutschäden und den angelaufenen Hilfsmaßnahmen zu machen – vor allem jedoch, um den Scheck über 120.000 € persönlich zu überreichen. Angesichts der durch die Flutkatastrophe entstandenen Milliardenschäden ist diese Summe sicher nicht mehr als der berühmte „Tropfen auf den heißen Stein“, andererseits jedoch ein starkes und Hoffnung stiftendes Zeichen der landesweiten Hilfsbereitschaft und Solidarität.


Bildnachweis: Privat.

Wolfgang Weber
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