Dumm gelaufen

Dumm gelaufen

An zwei Orten auf dieser Welt lief es für Markus Brier und Timon Baltl alles andere als gut, aus verschiedenen Gründen.

Markus Brier trat bei der ­KitchenAid Senior PGA Championship an und verpasste den Cut. Das Turnier wird seit zwei Jahren im Harbor Shores Resort auf dem Jack Nicklaus Signature Golf Course ausgetragen, und es war eine verunglückte Premiere für Brier. Dabei konnte der rot-weiß-rote Routinier nach dem Sieg bei den Gösser Open auf eine gute Form setzen. Was passierte? In Runde eins kam er mit dem Platz größtenteils gut zurecht, aber auf Loch 2, einem 160 Meter langen Par 3, und auf Loch 16 (Par 4) musste der Wiener jeweils ein Doppelbogey notieren. Mit zwei Par 5 konnte er mit Birdies auf Loch 9 und Loch 10 immerhin den Rückstand wettmachen. Somit brachte er eine 73er-Runde (+2) ins Clubhaus. Statt vieler Pars musste er nach dem Start auf den Back Nine zwischen Loch 11 und Loch 14 vier Bogeys in Folge hinnehmen, schaffte die zweite Runde mit 74 Schlägen (+3) und war am Ende nur 83. 

Starke Deutsche

Der Deutsche Thomas Gögele machte es besser, reihte sich auf Platz 43 ein, Landsmann Alex Cejka schaffte mit dem 13. Platz ein Topresultat. Bernhard Langer holte den starken dritten Platz, musste nur Stephen Ames und den Sieger Steven ­Alker vorbeilassen. Langer meinte: „Ich denke, dass alle Jungs hier draußen offensichtlich sehr lange Golf gespielt haben. Wenn man über 50 ist, spielt man dieses Spiel schon sehr lange, und sie haben alle Meisterschaften gewonnen.“ Also eine sehr gute Woche für Deutschland. 

Pech für Baltl

Timon Baltl erwischte es noch viel schlimmer als Markus Brier.­ Bei der Farmfoods Scottish Challenge ging für den 27-Jährigen auf der Challenge Tour quasi schief, was schiefgehen konnte. Aufgrund von Problemen beim Flug konnte Baltl seine Schläger nicht mitnehmen und musste mit fremdem Gerät antreten. Mit 78 Schlägen blieb er sieben über Par und gab nach nur einer Runde auf, ohne so richtig selber schuld zu sein, ist es doch schwierig, mit einem geborgten Set zu golfen. Am Cut scheiterten die Deutschen Jannik De Bruyn und Hinrich Arkenau. Dominic Foos und Allen John schafften es in die Endausscheidung, landeten gemeinsam auf Platz 36. Auf Platz 23 reihten sich ihre Landsleute Jonas Kölbing und Marc Hammer ein. Bernd Ritthammer knackte mit Platz 20 die Top 20, Nick Bachem klassierte sich
als starker Fünfter als bester Deutscher. 


Bildnachweis: © Sportcom/Getty Images.

Georg Sander
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