Die Kölner Golfwoche: Ein jugendliches Urgestein

Die Kölner Golfwoche: Ein jugendliches Urgestein

Acht volle Turniere zum 18. Geburtstag und zwei golferische Glücksmomente mit Seltenheitswert.

Acht Tage, acht Plätze, acht Turniere, lautet die Erfolgsformel der „Mutter aller Golfwochen“. Formel und Idee stammen von Alfred „Freddy“ Richter, einem ­Österreicher, der im Rheinland heimisch wurde und seit fast zwei Jahrzehnten die Golfszene in und um Köln merklich beeinflusst. 

Ausgelassene Stimmung vor dem Schloss beim Abschlussabend am achten Tag in Miel.

 

Die Kölner Golfwoche presented by SHARP feierte in diesem Jahr ihren 18. Geburtstag und darf damit zu Recht als jugendliches Urgestein bezeichnet werden, dessen Popularität ungebrochen ist. Schon wenige Stunden nach Öffnung des Anmeldeportals sind die Startplätze für die acht Turniere der Serie ausgebucht. „Die Tage waren ­anstrengend, aber absolut fantastisch“, so Golf­woche-Gründer und Herzblut-Organisator Richter, der voller Stolz auf acht außergewöhnliche Events zurückblickt: „Wir ­haben Lob und Anerkennung von allen Seiten bekommen. Ein gutes Gefühl nach zwei schwierigen Jahren.“

Insgesamt 974 Spieler gingen in diesem Jahr an den Start. Beim Finale auf Schloss Miel waren es sogar 164, die ab acht Uhr morgens aufteeten. Der Kurs mit seinen sattgrünen Fairways, der mittlerweile zu den gepflegtesten Anlagen in Deutschland zählt, erlebte dabei ein ungewöhnliches Spektakel. Gleich zwei Golferinnen schlugen auf Loch 9, einem 133 Meter langen Par 3, ein Hole-­in-one. „Eine statistische ­Anomalie“, so „Schlossherr“ und Geschäftsführer Alexan­der Thelen. „Zwei Hole-in-one in einem Turnier sind mehr als ungewöhnlich, dann wurden sie noch am selben Loch und beide von Damen geschlagen.“

Es gibt Zeiten zum Golfen und es gibt Zeiten zum Ruhen.

 

Der eventerprobte Gastgeber hatte für den traditionellen Abschluss das Ambiente rund um den alten Adelssitz stilvoll herrichten lassen. Zum Glück machte das Wetter den Organisatoren keinen Strich durch die Rechnung. Die durch die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr noch nicht gänzlich beseitigten Gebäudeschäden gaben eine Outdoorveranstaltung vor. Doch hochsommerliche Temperaturen garantierten einen angemessenen Abschluss der Golfwoche. Die Teilnehmer feierten bis tief in die Nacht.

Hochwertigste Preise, die versteigert wurden, sorgten am Ende für eine fantastische Spendenbereitschaft, sodass im Rahmen der Kölner Golfwoche 2022 über den Birdiepool, die Tombola und zahlreiche Einzelspenden insgesamt 25.000 Euro zusammenkamen. Die Summe kommt den „Kölsche Fründe“ zugute, die in Partnerschaft mit dem Malteser Hilfsdienst verschiedene Projekte zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher unterstützen. 

Freddy Richter (li.) mit Uli Röbbecke, Gesellschafter Burg Konradsheim.

 


Bildnachweis: © Kölner Golfwoche/Klaus Voit (4).

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