Die Gefahr lohnt sich: Golf vor Fußball

Die Gefahr lohnt sich: Golf vor Fußball

Erst vor kurzem hörten wir, dass der Golfsport zu den gefährlichsten Sportarten gehört – nun stellte sich heraus, dass er dafür sehr lukrativ ist.

Befragt man die Profisportler aller bekannten Sportarten, so gaben 66 Prozent der Golfer an, Verletzungen während der Saison 2018 gehabt zu haben. Mit dieser Prozentanzahl befindet sich der Golfsport hinter Fußball und Basketball am vierten Platz. Daraus resultierend dürfen Golfspieler durchaus behaupten einen recht risikohaften Sport zu betreiben.

Gute Entlohnung

Nun stellt sich die Frage, ob diese Risikoeinstellung auch entlohnt wird. Darauf können wir ein klares JA antworten. Die Spieler auf den internationalen Touren verdienen überdurchschnittlich. Im Kopf behalten muss man, dass Golf kein Breitensport ist und lediglich eine Nische im Sportsegment einnimmt. Dennoch ist die Golf-Community gut situiert und ein guter Kunde in jeder Hinsicht. Deshalb stellt der Golfmarkt für viele Unternehmen einen Interessanten dar. Die Kaufkraft ist jedenfalls vorhanden, das zieht viele Sponsoren an Land, wobei wir beim nächsten Thema angelangt sind. Der Gehalt von Rory McIlroy etwa besteht nicht allein aus Preisgeldern, sondern inkludiert Sponsorenverträge, Einnahmen durch Boni, Sachpreise, Lizenzen, Buchveröffentlichungen, Auftritten und Golfplatzdesigns. Die hohen Sponsorengagen ergeben sich teils auch aufgrund der Seriosität der Golfprofis. Sofern Firmen das Image auf eine vertrauensvolle Basis aufbauen wollen, kann der Golfsport der richtige Partner sein.

Der schwerste Stier im Stall

Sportico, eine Sportbusiness-Webseite, veröffentliche unlängst eine Liste der vermögendsten Sportler der Welt. In den Top-10 sind Namen zu finden, die bereits jeder Sportinteressierte gehört hat. In Führung ist der ehemalige Basektball-Profi Michael Jordan. Sein Vermögen von 2,6 Milliarden US-Dollar baute er während seiner aktiven Zeit als Basketball-Star auf und ist seither auch unternehmerisch tätig – seine Schuhmarke genießt weltweit Popularität. Auf den nächsten Rängen dürfen wir gleich drei Golfer nennen und nein, Donald Trump ist zwar Golfer und sehr reich, dennoch gehört er nicht zu den Profis. Wir meinen Tiger Woods (2,1 Milliarden US-Dollar) an zweiter Stelle vor Arnold Palmer (1,5 Milliarden US-Dollar) vor Jack Nicklaus (1,4 Milliarden US-Dollar). Alle drei sind Legenden des Golfsports und leisteten über viele Jahre hinweg ausgezeichnete sportliche Leistungen. Der Grund für die starke Präsenz in den vorderen Rängen ist die Langlebigkeit der Golfprofis. Sie können über mehrere Jahrzehnte hohe Preisgelder einfahren.

Michael Jordan
Tiger Woods
Jack Nicklaus

 

Weiters in den Top-10 des Rankings sind Christiano Ronalde (1,24 Milliarden US-Dollar), Floyd Mayweather (1,2), LeBron James (1,17), Lionel Messi (1,14), Michael Schumacher (1,13) und Roger Federer (1,12). Auf Platz 11 reiht sich der nächste Golfer ein, der gleichzeitig der berühmteste Lefty ist – Phil Mickelson mit 1,08 Milliarden US-Dollar.


Bildnachweis: Getty Images, Twitter Screenshot.

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