Die App, die‘s kann

Die App, die‘s kann

ohmygolf.at revolutioniert die Idee Gutscheinheft. Doch wie kam‘s? Die Founder erklären.

Die  Story von ohmygolf.at fängt mit dem Vergessen an. „OMG“, also „Oh, mein Gott“, dachte sich wohl Co-Founder Horant Woschitz, als er anlässlich einer Golfrunde einen Gutschein eines Gutscheinbuches einlösen wollte, aber: „Ich habe wieder einmal mein – gedrucktes – Gutscheinheft vergessen“, erzählt er der Golf Week und weiter: „Aber wer vergisst schon sein Smartphone?“ Damit war die Idee zu einer digitalen Lösung und ohmygolf.at geboren. Fehlte nur noch der Entwicklungspartner Martin Mühl, er war als Freund und Business Partner logischer Ansprechpartner. Der erinnert sich noch gut an das erste Gespräch über die Web-App: „Als mir Horant von der Idee im Herbst 2020 erzählt hat, war ich sofort begeistert.“ Nun, eineinhalb Jahre später, ist es eine Erfolgsgeschichte. Über 2.500 Spiele werden in der Saison 2022 über die neue Web-App abgewickelt. Sie ist unter der einprägsamen Adresse www.ohmygolf.at erreichbar und vereint gut 90 Golf-Partner mit über 200 Vorteilsangeboten. Aber noch einen Schritt zurück, denn Golf wird bis ins hohe Alter gespielt.

Eltern als Testballon

Zwar gibt es schon unzählige Abläufe, die wir alle tagtäglich über das Handy abwickeln, aber die User-Freundlichkeit ist nicht überall gegeben.  Was macht man also, wenn man keine riesige Entwicklungsabteilung hat und trotzdem die optimale Lösung für einfachste Bedienung sicherstellen will? Richtig, man testet mit seinen 80-jährigen Eltern. Woschitz erklärt: „Ist die Bedienung am Handy für wenig digital affine Menschen einfach, ist die Anwendung in jüngere Altersgruppen jedenfalls rückwärtskompatibel.“ Das hat sich ausgezahlt. In den eineinhalb Jahren gab es gerade einmal eine Handvoll Anrufe bei der Serviceline, im Wesentlichen wegen vergessener Passworte oder Zahlungsmodalitäten, aber erfreulicherweise keine technischen oder haptischen Probleme. Doch Woschitz und Mühl sind ohnehin noch einen Schritt weiter gegangen.

 

Großer Unterschied

ohmygolf.at geht noch einen Schritt weiter als traditionelle Gutscheinhefte. Das Duo Woschitz/Mühl nutzt alle Stärken der Digitalisierung. Clubs bieten zwei oder mehr Vorteilsangebote an, frei von Vorgaben seitens ohmygolf.at. Über die ohmygolf Web-App haben Golfer diese auf einen Klick jederzeit mobil am Handy verfügbar. Golfer brauchen nichts aus einem App Store runterladen, da ohmygolf.at über den Browser (Google Chrome, Safari, MS Edge etc.) läuft. Die Registrierung erfordert lediglich Namen und Mail-Adresse. Die Gutscheineinlösung funktioniert mit nur zwei Klicks! Der Aufwand ist minimal und der Check-in im Club „flott“ und kontaktlos (ohne „Gutscheinausfüllerei“). 

ohmygolf.at ist für Clubs kosten- und risikofrei. Sprich: Die Founder erhalten ausschließlich den günstig bepreisten Beitrag der registrierten SpielerInnen und stellen den Golfclubs das ohmygolf-Marketing-Tool kostenfrei zur Verfügung. „Uns ist wichtig, dass ausschließlich auf attraktive Angebote fokussiert wird und die Clubs keinen Handlingaufwand oder sonstige Kosten haben. Hinzu kommt, dass unsere Partner nicht zu Angeboten gezwungen oder sie auf 1+1-Gutscheine eingeschränkt sind. Daher umfasst die Angebotsvielfalt nicht nur Paar-Golfer(1+1), sondern eben auch EinzelspielerInnen mit Vorteilen bis -50 Prozent“, erklärt Woschitz. Der Einstieg ist mit aktuell nur €49,90 (88 Partner, 218 Vorteile) sehr attraktiv, weswegen rasch eine starke ohmygolf.at Community für die Golfclubs entsteht. Neue Clubs und zusätzliche Vorteile sind im Übrigen immer sofort verfügbar – ohne Aufpreis! Die Kennenlernangebote der teilnehmenden Golfclubs sowie Zusatz-Goodies, wie die gratis Hole-in-One-Versicherung und Vorteile bei ausgewählten Partnern, machen den Golfsport einfach leichter zugänglich – zum Nutzen aller.

Eingebautes System

Golfclubs haben also keine Kos­ten für Einrichtung, Teilnahme, Wartung und laufenden Betrieb im Rahmen der Kooperation mit ohmygolf.at. Vielmehr erhalten sie zusätzlich den kostenfreien Zugang zu einem Content-Management-System. Aber das ist noch nicht alles: „Mit dem Admin-Bereich haben Clubmanager auch die Möglichkeit, während der Saison zusätzliche Aktionen für die Community online zu stellen – ganz ohne unser Zutun“, führt Mühl eine weitere Raffinesse aus. Kommt ein neuer Partner in der laufenden Saison dazu oder stellt ein bestehender Partner weitere Vorteile online, sind diese sofort für registrierte GolferInnen verfügbar! Als zuletzt der bereits sechste Leading Golf Course als Partner online gestellt wurde, wurde bereits am Tag danach der erste Ohmygolf-er begrüßt. Dazu kommt noch aufwendige Werbung und Kommunikation, so Mühl: „Wir machen ordentlich Wind in den sozialen Medien und Horant präsentiert unsere Partner und die digitale Idee bei ca. 30 Turnieren je Saison.“

Die grüne Frage

Gutscheinplattformen sind immer wieder mit der Frage konfrontiert, ob sie nicht Trittbrettfahrer der Clubs sind und billiges Golfen propagieren. „Unser Ziel ist es, Golf zugänglicher zu machen und Neukunden an ohmygolf.at Partnerbetriebe heranzuführen“, bringt es Woschitz auf den Punkt. „ohmygolf.at ist die erste digitale Lösung, kostenfrei und mit enormen Zusatzleis­tungen für Clubs, die es bislang nicht gegeben hat. Eine neue Dimension im pro-aktiven Marketing der Golfclubs.“ Seit dem Going-live spenden die beiden Founder ein Prozent der Beiträge zugunsten von Projekten, die CO2 reduzieren. „Es gibt keinen Planeten B, weswegen die Digitalisierung auch im Sinne der Nachhaltigkeit eine wesentliche Funktion erfüllt“, so Mühl. Hier sind sich die beiden Founder der unternehmerischen Verantwortung bewusst und erklären unisono: „Als Anwendung am Handy braucht es weder Druck, Verpackung, Versand und Abfall-Management. Wir vermeiden Müll automatisch und ersparen der Umwelt mehrere Tonnen CO2 und Müll – Jahr für Jahr.  Das ist ein echter Mehrwert und eine Win-win-win Situation für GolferInnen, Golfclubs und die Umwelt.“ Horant Woschitz und Martin Mühl haben sich also einiges vorgenommen. Gut so!

Martin Mühl ist für die technische Umsetzung der Web-App zuständig.

 


Bildnachweis: © ohmygolf.at.

Georg Sander
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