Britischer Doppelsieg

Britischer Doppelsieg

Ein turbulentes Jahr auf der European Tour ging vergangene Woche zu Ende. Die Sieger stehen fest und blicken auf eine etwas andere Saison zurück.

Die Corona-Pandemie hinterließ auch auf der European Tour ihre Spuren. Mehrere Turniere mussten aufgrund hoher Infektionszahlen abgesagt werden. Immer wieder wurden Spieler positiv getestet. Strenge Verhaltensregeln schränkten den lockeren Umgang während der Turniere ein. Für die österreichische Golfszene hatte die Krise auch einen positiven Effekt – gleich zwei European Tour Turniere durfte man aufgrund des erfolgreichen Verlaufs begrüßen. Der Diamond Country Club und der Golfclub Adamstal Franz Wittmann boten die optimalen Voraussetzungen für die Durchführung beider Events.

Race to Dubai

Seit 1970 gibt es eine Jahreswertung auf der European Tour, die „Race to Dubai“ genannt wird. Damals gewann Christy O´Connor, der mit knapp 36.000 Euro Preisgeld den Titel holte. Vergangenes Jahr schnappte sich der Spanier Jon Rahm die Gesamtwertung inklusive des Sieges beim Finalturnier. Dieses Jahr triumphierte der Engländer Lee Westwood. Mit 47 Jahren ist er der älteste Sieger des „Race to Dubai“. Ein Sieg, eine Zweitplatzierung und ein weiteres Top-Ten Ergebnis reichten aus, um die Trophäe entgegen zu nehmen.

DP World Tour Championship

Der Mann der Woche heißt Matthes Fitzpatrick. Er kommt ebenfalls aus England und ist mit seinen 26 Jahren bereits ein hoch angesehener Spieler auf der European Tour. Mit Runden von 68, 68, 69 und 68 gewinnt er mit 15 unter Par die DP World Tour Championship mit einem Schlag Vorsprung vor seinem Landsmann Lee Westwood.  Im „Race tu Dubai“ schrammte er knapp beim Sieg vorbei und darf sich stolzer Zweiter nennen.

 

Heimischer Corner

Der Deutsche, Martin Kaymer, startete stark in das Turnier mit Runden von 69 und 70 Schlägen. Am Wochenende gelang es ihm nicht an dieser Leistung festzuhalten und viel immer weiter zurück. Schlussendlich belegte er den geteilten 14. Rang mit 6 unter Par. Der österreichische Vertreter, Bernd Wiesberger hatte hingegen zu Beginn der Woche Probleme und startete mit einer 76er Runde in das Turnier – nicht gerade die optimalen Voraussetzungen für eine Aufholjagd. Die letzten drei Runden spielte er jeweils in den roten Zahlen, sprich unter Par und arbeitete sich bis zum geteilten 36. Rang vor.

 


Bildnachweis: Getty Images.

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