Aufstieg der heimischen Stars

Aufstieg der heimischen Stars

Die Spielsaison der European Challenge Tour nahm vergangenes Wochenende ihr Ende. Das letzte Event findet jährlich in Mallorca statt – nicht umsonst kämpfen alle Spieler der Tour um wertvolle Ranglistenpunkte unter dem Motto „Road to Mallorca“.

Beim großen Finale dem „Rolex Challenge Tour Grand Final“ zeigten auch die heimischen Stars aus Deutschland und Österreich ihr Können. Insgesamt waren die 45 besten Spieler der heurigen Saison startberechtigt – darunter 2 Österreicher und 4 Deutsche. Die Teilnehmer kämpfen dabei nicht nur um eine Spitzenplatzierung und um das Preisgeld, sondern möchten sich für die nächste Kategorie – die European Tour – qualifizieren.

 

Österreich

Der Steirer Lukas Nemecz startete bereits mit einer fulminanten Auftaktrunde in das Turnier und fand sich in der geteilten Führung wieder. Mit 11 Schlägen mehr am zweiten Tag fiel er jedoch zurück. Das Wochenende verlief weniger spektakulär, dafür solide. Mit eins unter Par Gesamtscore landete er auf dem geteilten 18. Rang. Die Qualifikation für die European Tour 2022 hatte er bereits vor dem Finalturnier inne. Im Gesamtranking „Road to Mallorca“ nahm er den 10. Rang ein.

 

Ebenfalls Steirer und erfolgreich auf der Challenge Tour 2021 ist Niklas Regner. Er darf auf eine intensive und spannende Zeit während seiner ersten Saison als Profi zurückblicken. Nicht viele Spieler meistern die erste Saison wie er es heuer tat. Mit dem Grand Finale in Mallorca hatte auch er noch die Chance auf eine European Tour Qualifikation. Mit dem geteilten 33. Rang erzielte er nicht genügend Punkte um im Jahresranking unter die Top-20 zu gelangen. Im „Road to Mallorca“ Ranking ist er auf Rang 37 zu finden.

 

Deutschland

Im deutschen Lager ging es sogar noch erfolgreicher zu. Alle vier Spieler schießen sich in die Top-20 des Jahresrankings und dürfen somit im kommenden Jahr auf der European Tour aufteen. Darunter ist Paul Yannik Paul (Rang 9), Marcel Schneider (Rang 11), Marcel Siem (Rang 15) und Hurly Long (Rang 17). Beim Finalturnier stach vor allem Yannik Paul heraus, der mit sieben unter Par den geteilten zweiten Platz belegte. Mit diesem Erfolg sprang er um zehn Plätze im Jahresranking nach oben. Ebenfalls vorne dabei war Marcel Siem mit dem geteilten 15. Platz.

 

Sieger des Rolex Challenge Tour Grand Final ist der Däne Marcus Helligkilde mit acht unter Par. Mit Runden von 69, 67, 68 und 72 sicherte er sich ein Preisgeld von 78.000 Euro.


Bildnachweis: Getty Images.

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