Welcome back!

Welcome back!

Die Challenge Tour ist nach zehn Jahren Abstinenz in den GC Adamstal zurückgekehrt und hinterließ bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck.

„Ich denke, wir können der European Challenge Tour bei ihrer Rückkehr nach zehn Jahren ins Adamstal eine perfekte Bühne bieten“, war sich Hausherr Franz Wittmann bereits im Vorfeld sicher. Und dank der viermonatigen Arbeit der Organisationscrew, die sich mit vollem Einsatz dahintergeklemmt hat, konnte der Besitzer des GC Adamstal seine Anlage auch in Top-Zustand präsentieren und war im Nachhinein mächtig stolz auf seine Truppe.

Auch die Ergebnisse im Vergleich zu vergangenen Turnieren in Adamstal (zweimal Alps Tour, dreimal Challenge Tour, fünfmal Pro Golf Tour) stimmten den 12-fachen Rallyestaatsmeister positiv: „Die Steigerung ist gigantisch! Früher waren es bei weitem nicht so gute Spieler. Die Spitze ist ziemlich gleich, aber die Masse an guten Spielern ist besser als vor zehn Jahren auf der European Tour. Und heutzutage sind es hauptsächliche junge Pros.“

Positives Fazit

Die Herausforderung war somit groß, das Budget im Vergleich zur drittklassigen Pro Golf Tour um das Zehnfache höher. „Aber ich bin sehr froh, dass ich es gemacht habe, weil es schon eine Aufwertung für den Golfplatz ist“, zieht der 68-Jährige ein durchwegs positives Resümee. Die Platzqualität hielt mit der forschen Jugend auch problemlos mit, denn obwohl die Golfer nach den Runden etwas müde waren, bekamen die Verantwortlichen nur Lob zu hören. Eine Steigerung in der öffentlichen Aufmerksamkeit hat Wittmann auch wahrgenommen: „Es ist halt die nächste Stufe. Es waren viel mehr Zuschauer, es könnten aber noch mehr sein.“

Zufriedene Gesichter

Dass die Rückkehr der European Challenge Tour nach zehn Jahren auf die Anlage in die Ramsau nahe Hainfeld ein rundum gelungenes fünftägiges Sportfest war, befand auch Tournament Director Andrew Snoddy: „Es ist schön und gut, dass die Challenge Tour wieder hierhergekommen ist. Wir sind toll aufgenommen worden und haben die besten Bedingungen präsentiert bekommen. Für die Spieler war der schwierig zu bespielende Platz eine große Herausforderung, die sie aber in einem unheimlich spannenden Wettkampf sehr gut bewältigt haben.“

Besonders wichtig ist freilich die Meinung des Hauptsponsors. Und EURAM-Bank-Vorstandsvorsitzender Manfred Huber baut schon positiv vor: „Das war ein sowohl organisatorisch als auch sportlich durch und durch hervorragendes Turnier, angefangen bei den Volonteers bis hin zu den Top-Leistungen der Spieler. Allein gleich fünf Platzrekorde am Samstag sprechen für die super Qualität des Platzes wie auch für das ausgezeichnete Können der Teilnehmer. Insgesamt war das wieder einmal eine begeisternde Veranstaltung, bei der wir sehr gerne nächstes Jahr wieder dabei sind.

Alternative

Bei so viel Unterstützung ist natürlich auch Herr Wittmann „jedem Sponsor“ dankbar, gesonderter Dank gilt aber der EURAM Bank, dem Österreichischen Golfverband und der Golf Open Event GmbH um Ali Al-Khaffaf und Niki Wiesberger. Nur ein Punkt fiel Wittmann negativ auf: die Fahrt zur nächsten größeren Unterkunft beträgt zirka eine halbe Stunde. „Das ist natürlich ein Nachteil. Ich möchte aber unbedingt noch einmal Adamstal machen.“ Denn eine passende Ausweichmöglichkeit gibt es im Portfolio der Familie Wittmann – den Golfclub Schladming Dachstein. Überlegt wird nun, entweder kommendes Jahr oder im letzten Jahr des aktuell über drei Saisonen abgeschlossenen Vertrages den Bernhard Langer Course in Schladming in Angriff zu nehmen. Das hängt aber von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen die Sponsoren, das Land Steiermark und mögliche Unterstützungen.

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