Tradition neu interpretiert

Tradition neu interpretiert

Einer der schönsten österreichischen Clubs, der steirische Murhof, erstrahlt in neuem Glanz.

Der letzte Winter stand am Murhof ganz im Zeichen des großen Umbaus des Clubhauses und des Facelifts der Golfanlage. Bereits im Jahr 2013 starteten die Überlegungen in Form eines Architektenwettbewerbs. „Wir hatten am Anfang unterschiedliche Zugänge und es hat etwas gedauert, bis wir die richtige Größe und Idee dafür hatten. Gemeinsam mit Architekt Josef Göbel haben wir in unzähligen Stunden verschiedenste Varianten durchgedacht und nun sind wir vom realisierten Ergebnis mehr als begeistert“, erklärt Murhof-Eigentümer Johannes Goess-Saurau. „Die Schwierigkeit bestand für mich darin, die Geschichte und Tradition des Murhofs zu erhalten und doch die aktuellen Bedürfnisse nach einer Vergrößerung und Modernisierung zu befriedigen.“ Eine Herausforderung stellte die kurze Bauzeit dar: „Wir haben erst am 30. Oktober mit der Baustelle begonnen und unser Ziel war es, Anfang April aufzusperren“, weiß Murhof-Bauleiter Josef Taibinger zu berichten.

Diesen Plan durchkreuzte der heurige Winter beinahe. „Der letzte Wintereinbruch hat uns extrem zu schaffen gemacht und vor allem bei der Fertigstellung der Außenanlagen große Probleme bereitet.“ Dennoch wurde das ehrgeizige Ziel umgesetzt und das Clubhaus beeindruckt nun mit der Vergrößerung der Räumlichkeiten, dem  großzügigen Wintergarten und den Seminarräumen im Stile eines ehrwürdigen englischen Clubhauses. Passend zum neuen Logo und der neuen Linie des Hauses präsentiert sich das Haus schnörkellos, klassisch, charmant und als gewohnt idealer Gastgeber für GolferInnen, Erholungssuchende, Tagungen, Fimenfeiern und Kulinarik-FreundInnen.

Anziehungspunkte

Ganz im Stil eines schmucken Boutique-Hotels besticht das neue Clubhaus mit der schönen Rezeption, einem großzügigen Lounge-Bereich, in den auch der neue Lift eingebunden wurde, dem gemütlichen Kaminstüberl, das einen farblichen Relaunch erfahren hat, sowie dem großzügigen Wintergarten, der von der neuen Day-Bar in zwei Hälften geteilt wird. Auf der rechten Seite stechen sofort die sportlichen Erfolge der Murhof-Mannschaften ins Auge: Elf Meistertitel sind auf elf Bildern verewigt. In diesem Bereich findet sich auch das Porträt von Murhof-Gründer Carl-Anton Goess-Saurau wieder. Sein Bild zeigt ihn bei einer seiner Leidenschaften: Er applaudiert den Teilnehmerinnen der Damen-Team-EM von 2011.

Auf der linken Seite wird man von einem herrlichen Churchill-Wandstoff in Empfang genommen und mit bestem Blick zur Bar lassen sich hier die herrlichen Speisen des Küchenteams rund um Chefkoch Andreas Schabelreiter genießen. Vereinend wirkt für beide Bereiche die neue Day-Bar, die durch den wunderbaren Blick über die Terrasse besticht.

Design und Funktion

Besonders geschmackvoll vermitteln alle Details in den umgebauten Bereichen den liebevollen Umgang mit Flair und Tradition. Durch die sorgsame Auswahl an Stoffen und Designelementen gelang es Katja Goess-Saurau in Zusammenarbeit mit Josef Göbel perfekt, den Räumen neue Frische und präsente Ehrwürdigkeit zu verleihen.

Die neue Terrasse ermöglicht es, das Golfvergnügen noch unmittelbarer und intensiver zu erleben. Sowohl der überdachte als auch der offene Bereich sowie die eine Ebene tiefer liegende Lounge sind nahe am Puttinggrün platziert. „Mit diesem Umbau haben wir nun endlich genügend Platz für Mitglieder und Hotelgäste und das macht es natürlich in Summe leichter, die Erwartungen der Gäste zu erfüllen“, freut sich Hoteldirektorin Elke Schneeflock.

Wohnen und genießen

Die insgesamt 27 Zimmer, Appartements und Gartensuiten des Hotels Murhof sind individuell im Landhausstil gestaltet und in den Gebäuden des ehemaligen Gutshofes untergebracht. Das umfassende Wellness-Angebot mit den speziellen Massagen, Sauna, Dampfbad, Infrarot-Kabinen und Hallenbad bietet neben der bekannt köstlichen Küche und Besonderheiten wie der hauseigenen Edelbrand-Brennerei die perfekte Voraussetzung für entspannte Golf-Tage. Ein besonderes Augenmerk wurde im Rahmen des Umbaus auf die Seminarräume gelegt. Die wunderbaren Ausblicke auf die Golfanlage garantieren entspannte Seminartage im Grünen.

Der Raum „Himmelreich“ erinnert namentlich an das ehemalige Jagdrevier der Familie Goess-Saurau und ist mit seinen 68m2 sowie modernster Ausstattung die perfekte Umgebung für größere Runden.

Hinter einer Glasfassade präsentiert sich der zweite Seminarraum „Kugelstein“, der zehn Personen angenehm Platz bietet und nach einer Erhebung in der Nähe von Frohleiten benannt wurde, die bereits zur Latène- und Römerzeit besiedelt war und als Kultstätte galt. Für Vorstandsbesprechungen oder kleine Gruppen eignet sich der dritte Seminarraum „Badlwand“. Bis zu acht Personen können sich hier kreative Ideen holen oder neue Strategien festlegen. Die Badlwandgalerie ist übrigens eine historische Eisenbahn-Steinschlaggalerie zwischen Peggau und Frohnleiten, direkt bei der Einfahrt zum Murhof.

Relaunch und Facelift

Parallel zum Umbau hat auch der Außenauftritt des Hotels einen Relaunch erfahren. „Unser neues Logo ist viel geradliniger und ohne Schnörkel, das passt nun einfach viel besser zum neuen Erscheinungsbild des Gebäudes“, so Hoteldirektorin Elke Schneeflock. Erhalten blieb dem Logo natürlich der Panther, der auch weiterhin als Symbol des Murhofs dient.

Parallel zu den Bauarbeiten im Clubhaus wurde auch am Golfplatz Hand angelegt. Auf Loch Nummer 8 wurden im Dogleg auf der linken Seite einige Bäume weggenommen und ein neuer Fairwaybunker angelegt. „Der zweite Schlag sollte ein wenig offener werden“, erklärt Johannes Goess-Saurau dazu. Größere Eingriffe gab es auf den Löchern 9, 10 und 18. Der Championship-Abschlag auf Loch Nummer 10 wurde aufgelöst und die gewonnene Erde hinter den Greens 9 und 18 eingebaut. Beide Greens wurden etwas vergrößert und auf Loch 9 noch ein zusätzlicher Bunker auf der rechten Seite des Greens errichtet. Neuen Schwung wird den Spielern auch der neue Abschlag auf Loch 10 geben, der etwas erhöht einen guten Einblick bietet. Strategisch heißt es nun auf Loch Nummer 10 vom Tee vorzugehen: Für die Longhitter wurde auf rund 230 Metern ein Fairwaybunker errichtet, der den Spielern das Leben erschweren wird.


Bildnachweis: GEPA Pictures.

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