Selbstbewusstsein!

Selbstbewusstsein!

Von Koepka über Wolf bis Wiesberger – so manche Golfstars ­fallen derzeit mit selbstbewussten Aussagen auf. Wer gewinnt …

Brooks Koepka gegen Rory McIlroy – das wird sicherlich noch etwas werden. Vor allem verbal geht es schon zu, auch wenn Koepka ja eigentlich gar keine Rivalität sieht. Im „Mirror“ wird er folgendermaßen zitiert: „Ich bin seit fünf Jahren dabei – und Rory hat kein Major mehr gewonnen, seit ich auf der PGA Tour bin. Deshalb sehe ich das nicht als Rivalität an.“ Und weiter: „Ich bin die Nummer 1 der Welt, ich habe eine offene Straße vor mir, und ich schaue nicht in den Rückspiegel.“

Preisgelddiskussion

Auch die Österreicherin Chris­tine Wolf beteiligt sich mittlerweile an der Diskussion rund um die Preisgelder. Nach ihrem Sieg in Indien sagte sie auf die Unterschiede zwischen Herren und Damen angesprochen: „Leider hinken wir hinsichtlich der Preisgeldthematik im Vergleich zu den Herren der European Tour immer noch deutlich hinterher. Ich denke aber, dass durch eine gesteigerte Übertragungszeit der Ladies European Tour im Fernsehen, wie beispielsweise auf Golf TV, das Interesse am Damensport wächst und wir dadurch vielleicht auch beim Preisgeld der Herren zumindest ansatzweise anschließen könnten. Das wird leider nicht von heute auf morgen möglich sein, sondern stellt einen langwierigen Prozess dar. Wir Spielerinnen hoffen natürlich, dass es schnell vorangeht.“

BoyBand statt Golf

Im Interview mit dem „Daily Star“ offenbarte nun der britische Sänger und Superstar Robbie Williams, dass er fast Golfpro geworden wäre: „Mir gefiel es, morgens mit dem Gefühl aufzustehen, etwas zu tun zu haben, was mich besser macht. Oder mich damit auseinandersetzen zu müssen, dass es mich frustriert. Wer weiß, wie das weitergegangen wäre?“ Was ihm dazwischenkam? Natürlich Take That. Nun will Williams den Golfschläger wieder in die Hand nehmen. Mal sehen, was dabei herauskommen wird, wenn es so weit ist.

Wichtiges Sieg-Asset

Alle wissen mittlerweile, dass Brooks Koepka vor Selbstbewusstsein nur so strotzt, haben wir gerade gelesen. Vielleicht ist das ein wichtiges Asset, um Siege zu feiern. Denn auch Austro-Golfer Bernd Wiesberger scheint einiges an Selbstbewusstsein zu haben. Nach seinem Sieg in Rom sagte er der „Kleinen Zeitung“: „Nicht hundertprozentig zufrieden bin ich mit der Performance der Eisen. Da kann ich sicher noch besseres Golf spielen, da will ich in den letzten vier Wochen noch an den Schrauben drehen.“ Mut kann man nicht kaufen, Siege auch nicht, aber Selbstbewusstsein kann man sich offenbar schon antrainieren.

Doch nicht Doral

Und zum Schluss: wieder einmal The Donald. Dem US-Präsidenten dürfte mittlerweile doch jemand gesteckt haben, dass man als Präsident nicht einfach Privates mit Beruflichem vermischen darf. Also doch kein G7-Gipfel in seinem Ressort. Natürlich via Twitter schrieb er: „Ich dachte, ich würde etwas sehr Gutes für unser Land tun, indem ich Trump National Doral in Miami als Gastgeber für die G7 anbiete.“ Gratis, um null Dollar wollte er es machen, aber „wie immer sind die feindlichen Medien und ihre demokratischen Partner VERRÜCKT!“. Na dann, Mr. President …


Bildnachweis: © Getty Images.

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