Schaden vermeiden

Schaden vermeiden

Timon Baltl ist erst 24 Jahre alt und schon Profi. Für Amateurgolfer hat er einige Tipps parat, auf die nicht jeder kommt.

Alter: 24

Profi seit: 2017

Club: GC Murhof

Die Gösser Open 2019 konnte Timon Baltl gewinnen, mehrfacher österreichischer Staatsmeister ist der erst 24 Jahre alte Golfprofi sowieso. Wie geht es ihm aktuell? „Aktuell bin ich Vierter in der Alps Tour Order of Merit und die besten Fünf qualifizieren sich für die Challenge Tour. Mein Ziel ist es natürlich, diesen Platz bei den verbleibenden beiden Turnieren zu verteidigen oder noch zu verbessern.“ Diese finden im September in Cervino und im Oktober in Rom statt. Und dann? „Im November folgt dann noch die European Qualifying School Stage 2 und hoffentlich 3 in Spanien, wo auch nochmal eine Challenge-Tour- oder gar European-Tour-Kategorie erspielt werden kann.“ Stage 1 kann er aufgrund seiner Alps Tour Position auslassen.

Baltl hat eine Stärke, auf die man vielleicht sonst nicht gleich kommt: „Die Annäherungen aus unter 150 Meter, also die kurzen Eisen und Wedges, die habe ich schon als Kind und Jugendlicher  am liebsten trainiert. Ich halte  sie für enorm wichtig, da man sich die Birdie-Möglichkeiten erarbeiten kann.“

Für Anfänger und Amateure weiß er auch, wo man ansetzen kann: „Also an einen Anfänger würde ich den Tipp richten, sich  die Basics (Griff, Körperhaltung, Zielen etc.) richtig beibringen zu lassen, da es dann einfach langfristig mehr Spaß macht, wenn man sich konstant weiter verbessern kann. Für den klassischen Amateurgolfer: rund ums Grün öfter mal die flachere Variante zu versuchen. Wenn man nicht mehrere Stunden jede Woche in sein Chip- und Pitch-Training investiert, ist es oft deutlich leichter, ein 9er- oder 8er-Eisen (oder auch den Putter) sauber zu treffen und in Richtung Fahne zu bewegen als ein Lob. Vor allem: Der nicht so gut getroffene Ball wird viel weniger Schaden anrichten.“


Bildnachweis: Timon Baltl.

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