Knapp vorbei

Knapp vorbei

Martin Kaymer verliert am Finaltag die Führung, wird aber immerhin Dritter.

Die Überraschung lag in der Luft. Man hat mitgefiebert und auf den ersten großen Sieg von Martin Kaymer seit langer, langer Zeit gehofft, doch am Ende wurden die Wünsche nicht ganz erhört. Was am Ende aber heraussprang, war ein respektabler dritter Rang beim the Memorial Tournament von Jack Nicklaus. Natürlich, und das sah auch Martin Kaymer im Interview so, wäre mehr drin gewesen.

Positiv

Als Führender war der Deutsche völlig überraschend in die Finalrunde gestartet. Adam Scott im Flight galt als stärkster Verfolger, doch dann kam alles ganz anders. Die ersten acht Bahnen verliefen gut für Kaymer, ehe er sich an der 9 ein Bogey einfing. Weitere Schlagverluste auf 12 und 13 machten die Operation PGA Toursieg dann leider zunichte. Auch wenn es nicht für den Sieg gereicht hat, ist der alleinige dritte Platz bei einem
solch hochkarätigen Feld sehr positiv zu werten. Gerade das kurze Spiel, an dem Kaymer die letzten drei Jahre verstärkt gearbeitet hat, sah richtig gut aus.


Bildnachweis: Getty Images.

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