Golf und Business?!

Golf und Business?!

Golf ist nicht nur ein toller Sport, sondern eignet sich auch hervorragend für Meetings. Einiges muss aber beachtet werden.

Die Szenen aus unzähligen Hollywoodfilmen sind bekannt, der eine oder andere Leser wird es auch sehr gut kennen: Geschäftsleute verabreden sich auf eine Runde Golf, um Geschäfte zu machen, Deals abzuschließen oder sich einfach besser kennenzulernen. Golf eignet sich hervorragend, um das alles zu tun, da eine Runde länger dauert und man nicht – wie etwa beim Tennis – durch ein Netz getrennt über den Court jagt. Golf als Incentive für Geschäftsbedingungen hat eine lange Tradition und ist im Grunde genommen eine schon lang bewährte Maßnahme, um sich abseits der Büroräumlichkeiten kennenzulernen.

5 Stunden Meeting?

Es sprechen verschiedenste Gründe dafür, Golf und Business zu verbinden. Könnte sich irgendjemand vorstellen, dass ein Geschäftspartner vier, fünf Stunden im Büro vorbeikommt, um sich kennenzulernen und Geschäfte zu besprechen? Selbst wenn man sich auf ein Geschäfts­essen verabredet, wird man weder diese Zeit haben noch das lockere Umfeld, das es zuweilen braucht. Schließlich geht es bei vielen wirtschaftlichen Partnerschaften um Vertrauen, Respekt und Verlässlichkeit – sogenannte Soft Skills, die kaum beim Verzehr eines Steaks oder im Meetingraum erfahren werden können.

Wettkampf

Natürlich ist Golf auch ein Sport und das Verhalten möglicher Geschäftspartner kann so gut abgecheckt werden. Wie reagiert er, wenn es gut läuft? Wie reagiert er, wenn es schlecht läuft? Ist er arrogant im Erfolg oder gar jähzornig, wenn es nicht läuft? Das Handicap-System lässt hier dann einen sportlich fairen Wettkampf zu, nach der eigenen Geschwindigkeit. Schließlich kann Golf auch im Team gespielt werden – eine unerlässliche Sache, wenn man gemeinsam Geschäfte betreiben möchte. Aber Achtung: All diese Überlegungen gelten nicht nur für Ihren Geschäftspartner, sondern auch für Sie selbst!

Kundenevents

Aber auch abseits des Aufbaus oder Pflegens von Geschäftsbeziehungen bei einer Runde Golf bietet der Sport so manches, das für das Business interessant ist. Golfanlagen bieten oftmals eigene Pakete an, um etwa mit Kunden einen gemütlichen Nachmittag in ungezwungener Atmosphäre zu verbringen. So können sich auch die Kunden untereinander kennenlernen. Vielleicht entstehen so neue Partnerschaften und die wurden dann auf ihrem Event geschlossen. Das merkt man sich. Freilich können auch die eigenen Mitarbeiter eingeladen werden. Die Kosten halten sich dabei sehr stark im Rahmen. Ein Golfnachmittag mit Begrüßungsdrink, Golfspielen, Unterricht von Golfprofessionals und Abschlussturnier und -grillerei kann für kleinere und größere Gruppen schon unter 50 Euro pro Person gebucht werden.

Aber Achtung!

Allerdings hat die ganze Sache auch Grenzen. Die rechtlichen Bestimmungen beispielsweise in Österreich – Stichwort Antikorruption – lassen nicht alles zu. Wer ein Geschäft anbahnen will und etwa den CEO um mehrere hundert Euro auf einen Golfnachmittag oder Ähnliches einlädt, um im Sinne von „quid pro quo“ einen Auftrag an Land zu ziehen, wird Probleme bekommen. Es empfiehlt sich daher, in solchen Fällen den tatsächlichen monetären Gegenwert unter hundert Euro zu halten. Wer also eine Greenfee und eine Flasche Wein nach dem Golf springen lässt, wird keine Probleme bekommen – wenn das Meeting am Golfplatz dann tatsächlich zu einem lukrativen Geschäftsabschluss führt.

Einfach machen

Wer also unter welchen Umständen auch immer Golf als Incentive verwenden möchte, soll diese Möglichkeit wahrnehmen. Egal ob es um den Aufbau und Pflege von Kundenkontakten geht oder darum, den Mitarbeitern etwas zu ermöglichen – die Golfklubs bieten hier Pakete an, die eigentlich für jede Firma passend sind. Solange man sich dann dabei an die gesetzlichen Rahmenbedingungen hält, spricht nichts dagegen.

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